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Serie: Formel-1 - Schweizer Rennfahrer: 10. Marc Surer

Geschrieben von: Michael Zeitler.

Serie: Formel-1 - Schweizer Rennfahrer: 10. Marc Surer

von Michael Zeitler

Mit Marc Surer fällt die letzte Klappe unserer Serie über schweizer GP-Piloten.

| Faenza (!NS!DE RAC!NG) - Bleibt noch Marc Surer über, der in 82 WM-Rennen immerhin auf 17 Punkte kam. Alain Prost nimmt es vorweg: „Surer ist einer meist unterschätzten Fahrer in der Formel-1.“ Das sagte ein 4-maliger F1-Weltmeister, in der Weltrangliste noch immer die Nummer 3 hinter Michael Schumacher und Juan Manuel Fangio. Solche Worte aus solch einem Munde, dürften Surer schmeicheln. Tatsächlich war Surer ein sehr guter Rennfahrer, der wegen fehlenden finanziellen Mitteln aber oft auch abseits der Formel-1 Ehrenrunden drehen musste. Er fuhr oft andere Formel-Rennen, speziell aber auch Touren-, Sportwagen und sogar Rallye-Rennen. Und wenn Surer schon kein Glück hatte, kam auch noch Pech dazu: 3 Mal schied er auf Podiumskurs liegend aus: Beim Monaco GP 1983 im Arrows BMW, sowie 1985 beim Großbritannien- und Australien GP jeweils im Brabham BMW. So bleibt Rang 4 beim GP von Brasilien 1981 im Ensign Ford und 1985 beim Italien GP im Brabham BMW seine beste Platzierung in der F1-WM.

Dass Surer so gut wie immer mit BMW-Motoren im Heck fuhr ist kein Zufall. Surer war einer von vielen Fahrern im Nachwuchskader von BMW. Ohne den bayrischen Automobilkonzern hätte es Surer schwer gehabt, in der Formel-1 Cockpits zu finden. Bereits 1976 in der deutschen Formel-3 unterstützte BMW Surer. 1978 begann er dann in der F2-EM zu fahren, holte sich 1979 auch den Titel. Surer fuhr im March-BMW-Werksteam. 1980 fuhr er für ATS seine ersten F1-Rennen. Danach gab es einige Rennen für Ensign, Theodore, Arrows und Brabham, ohne größere Erfolge allerdings.

1986 beendete Surer seine aktive Karriere, nachdem er bei einem Rallye-Rennen einen schweren Unfall hatte. Surer blieb zwar weitgehend unversehrt, für seinen Beifahrer Michael Wyder gilt das aber nicht: Der mit Surer gut befreundete Wyder verstarb bei dem Unfall. Surer blieb dem Motorsport trotzdem bis heute verbunden. Zuerst wurde er Rennleiter bei BMW, mittlerweile ist er kommentiert er für das Fernsehen F1-Rennen. Surer war bereits 2 Mal verheiratet. Seine Ex-Frau Christina ist heute ebenfalls Rennfahrerin. Sie fährt allerdings nur in relativ belanglosen Tourenwagenrennen.

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