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Serie: Formel-1 - Die Vorbesitzer von Mercedes GP: 5. Rick Gorne

Geschrieben von: Michael Zeitler.

Serie: Formel-1 - Die Vorbesitzer von Mercedes GP: 5. Rick Gorne

von Michael Zeitler

Rick Gorne war drei Jahre bei BAR involviert. Und er war die Rechte Hand von Adrian Reynard.

| Brackley (!NS!DE-RAC!NG) - Rick Gorne war jahrelang die Rechte Hand von Adrian Reynard. Dieser hatte es Gorne zu verdanken, dass das Reynard-Unternehmen so schnell und so groß wachsen konnte. Gorne kümmerte sich nämlich um den geschäftlichen Teil der Reynard-Firma. Als Reynard dann 1998 zusammen mit BAR in die Formel-1 einstieg, war es klar, dass auch Gorne mitmachte. Gorne kaufte sich einige Anteile von BAR und bekleidete bis 2000 den Posten des Renndirektors. Anschließend wurde er Entwicklungschef, bis er noch 2001 seine Koffer packte, sowohl bei BAR, als auch bei Reynard.

Gorne begann selbst als Rennfahrer mit dem Motorsport. Gorne kam bereits aus einer Generation, in der man mit dem Kartsport begann. Noch in den 70er Jahren fuhr er Rennen in der Formel-Ford, bereits mit einem Reynard-Chassis, eingesetzt von Richard Dutton, heute Besitzer des Fortec-Teams, das unter anderem in der Formel-World-Series-by-Renault unterwegs ist.1979 schließlich stieg er in die Formel-Atlantik auf. Das war der Anfang vom Ende, denn bei einem Rennen krachte Gorne unglücklich gegen einen Baum. Der Unfall beendete seine Laufbahn als Rennfahrer und Gorne ging zu Reynard.

Nach der Zeit bei Reynard und BAR gab es viele Gerüchte um die Zukunft von Gorne: Erst hieß es, Gorne wolle zusammen mit dem Prodrive-Team das Reynard-Unternehmen kaufen. Prodrive, eine Firma von David Richards, die vor allem in der Rallye-WM involviert ist und seit Jahren auch ein eigenes F1-Team an den Start bringen will, engagierte sich aber lieber in der Formel-1 und beteiligte sich am BAR-Team. Danach hieß es, Gorne wolle eine eigene Firma zur Herstellung von Rennwagen aus der Taufe heben, mit Hilfe von Bruce McCaw. McCaw hatte zuvor mit Galmer bereits eine solche Firma. Galmer baute Chassis für die IndyCar-Serie, aber auch für das Brabham-Team in der Formel-1. McCaw, Besitzer des PacWest-IndyCar-Teams, verkaufte das Unternehmen aber Ende der 90er Jahre an Prodrive.

Beide Optionen verpufften und so schloss sich Gorne dem ehemaligen BAR-Teamchef Craig Pollock an, der bei BAR rausgeworfen wurde. Pollock wollte erneut ein F1-Team haben und so machte er sich an die Übernahme des strauchelnden Arrows-Teams. Nicht nur Gorne zog hinter den Kulissen die Fäden, sondern auch Robert Synge, der ebenfalls bei BAR gearbeitet hatte. Synge gründete bereits 1982 einen eigenen Rennstall, der sich Madgwick schimpfte. Das Team kam von der Formel-Ford über die Formel-3 in die Formel-3000 und wurde 1990 zum Großteil an Nigel Mansell verkauft. Der Brite, der 1992 F1-Weltmeister wurde, wird seither immer wieder mit dem Traum eines eigenen F1-Teams in Verbindung gebracht: 1992 wurde gemunkelt, er wolle zusammen mit dem Golfprofi Greg Norman, der 1989 schon das Brabham-Team kaufen wollte, einen eigenen F1-Rennstall aus dem Boden stampfen. Ende 1994 wurde er mit dem Kauf des Lotus-Teams in Verbindung gebracht und ab 2010 ist er Teambesitzer in der Le-Mans-Serie: Beechdean Mansell Racing wird mit einem Ginetta Zytek LMP1 das 24-Stundenrennen von Le Mans bestreiten, mit Nigel Mansell und seinen beiden Söhnen Greg und Leo Mansell am Steuer. Neben Mansell ist Andrew Howard Teilhaber.

Die Übernahme von Arrows scheiterte aber, weil mit Arrows-Besitzer Tom Walkinshaw bekanntlich nur schwer Geschäfte zu machen sind. Gorne wurde 2003 kurz bei Jordan engagiert und managt mittlerweile mit einer eigenen Firma junge Fahrer.

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