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Serie: Formel-1 - Die Vorbesitzer von Mercedes GP: 10. Das Konsortium Brawn

Geschrieben von: Michael Zeitler.

Serie: Formel-1 - Die Vorbesitzer von Mercedes GP: 10. Das Konsortium Brawn

von Michael Zeitler

Im letzten Teil der Serie über die Vorbesitzer von Mercedes geht es um Ross Brawn und dessen Konsortium, das 2009 das Team führte und auch bei Mercedes Anteile hatte.

| Brackley (!NS!DE-RAC!NG) - Nach dem Ausstieg von Honda Ende 2008, kaufte ein Konsortium an Mitarbeitern das Team, das zuvor bei Honda arbeitete und von Ross Brawn angeführt wurde. Dieses Konsortium bestehend aus Ross Brawn, Nick Fry, John Marsden, Caroline McGrory und Nigel Kerr besitzt zusammen auch nach der Übernahme durch Mercedes noch 24,9% des Teams.

Ross Brawn ist weitgehend bekannt: Das Superhirn hat einen Ruf, stets eine perfekte Rennstrategie als Ass im Ärmel zu haben und gilt als einer der besten Techniker in der Formel-1. Ross Brawn war bei Benetton, Ferrari und Brawn für insgesamt 8 WM-Titel (sieben mit Michael Schumacher, einer mit Jenson Button) und 115 GP-Siegen verantwortlich!

In den 70er Jahren studierte Brawn Messtechnik. Danach ging alles schnell: Schon 1976 kam er in die Formel-1 zu March, danach arbeitete er für March in der Formel-3. 1978 holte Frank Williams Brawn als Aerodynamiker an Bord. Bei Williams arbeitete der leidenschaftliche Rosenzüchter vor allem im Windkanal. Über die Stationen Arrows, Haas und dem Sportwagenteam von Tom Walkinshaw, kam er zu Beginn der 90er Jahre ins Benetton-Team. Bei Benetton war Brawn noch keine herausragende Figur, aber der Brite folgte Michael Schumacher 1996 zu Ferrari. Dort wurde Brawn ins Dream-Team um Rory Byrne, Jean Todt und Michael Schumacher eingebaut. Bis heute gilt dieses Team als eines der besten der Geschichte. Schumacher erzielte mit dieser Mannschaft fünf Titel in Folge. Brawn hatte durchaus einen großen Anteil an diesem Erfolg, nicht nur, weil er an der Konstruktion der Ferraris beteiligt war, sondern auch, weil Brawn stets Strategien aufstellte, die zum Sieg führten – beispielsweise in Ungarn 1998 oder Frankreich 2004.

Nach einem Jahr Pause 2007, kehrte er 2008 als Teamchef von Honda zurück. Honda stieg nach der Saison aus und so führte Brawn das Team mit einem Konsortium kurzerhand eigenständig weiter. Diesem Konsortium gehörte auch Nick Fry an. Immer wieder wollten Medien wissen, Fry wäre ein Gegenspieler von Ross Brawn. Seine Laufbahn in der Formel-1 würde das durchaus begründen: Als Geschäftsführer von Prodrive kam Fry in die Formel-1, als Prodrive bei BAR einstieg. Nach dem Abgang von David Richards und Prodrive blieb Fry als Teamchef bei BAR und war damit mitverantwortlich für den Verkauf an Honda. Als Honda-Teamchef wurde er jedoch von Ross Brawn verdrängt und Fry musste sich mit der zweiten Position zufrieden stellen – mit der Position des Geschäftführers. Aber Fry nahm das hin und unterstützte Brawn auch beim Projekt Kauf des Honda-Teams. Und auch bei Mercedes bleibt Fry als Geschäftsführer im Amt.

Ebenfalls Teilhaber bei Brawn und jetzt Mercedes: John Marsden, Finanzdirektor Nigel Kerr, sowie Caroline McGrory. Alle drei bekleiden geschäftliche Aufgaben und halten sich aus den motorsportlichen Belangen heraus.

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