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Serie: Formel 1 - Japanische Teambesitzer: 6. Kouji Nakauchi

Geschrieben von: Michael Zeitler.

F1: Serie: Japanische Teambesitzer: 6. Kouji Nakauchi

Michael Zeitler

 

Der letzte Besitzer des Brabham-Teams war Middlebridge mit Kouchi Nakauchi. Ende 1992 ging die Karriere von Brabham zu Ende, damit auch jene von Middlebridge.

 

 

| Tokio (!NS!DE RAC!NG) - 1988 tauchte das Middlebride-Team in der japanischen Formel-3000 auf. Zunächst setzte man einen March Mugen, später einen Reynard Mugen für Emmanuele Pirro ein, der hinter Aguri Suzuki (Footwork) und Kazuyoshi Hoshino (Cabin) auch Gesamt-3. wurde. Gesiegt hat Pirro 1988 bei keinem Rennen, aber er wurde hinter Suzuki 2. in Nishinihon und in Sugo hinter Geoff Lees. 1989 wechselte man in die internationale Formel-3000, also der Serie unter der Formel-1. Als Fahrer nahm Middlebridge Mark Blundell unter Vertrag, der mit dem Reynard Cosworth Gesamt-11. wurde. Dabei wurde er in Silverstone 3., hinter Thomas Danielsson (Madgwick) und Philippe Favre (GA). Phil Andrews, der ebenfalls für Middlebridge fuhr, blieb punktlos. 1990 hatte Middlebridge dann wohl das berühmteste Fahreraufgebot der Saison, denn mit Gary Brabham und Damon Hill hatte 2 Fahrer an Bord, deren Vater jeweils schon F1-Weltmeister waren! Das beste Resultat holte Hill, der 1996 ebenfalls F1-Weltmeister wurde, in Brands Hatch mit Rang 2 hinter dem DAMS-Fahrer Alan McNish. Brabham war dafür in der Gesamtwertung besser platziert: Er war Gesamt-11.

Der Formel 1 Einstieg:

1990 übernahm Middlebrige das Brabham-Team in der Formel-1, der Name blieb jedoch unverändert. Man hielt an der Historie des Teams fest, wie auch der Vorbesitzer, der Schweizer Joachim Lühti, der in den Knast musste, weil er 1987 Millionen Dollar veruntreut haben soll. Lüthi wurde verhaftet, das Brabham-Team war auf der Suche nach neuen Besitzern. Mike Earl und Joe Chamberlain wollten das Team übernehmen, aber Peter Windsor legte sein Veto ein, weil er Brabham an Middlebridge und dessen Besitzer Kouji Nakauchi verkaufen wollte und letztlich auch tat. Middlebridge hegte schon Jahre zuvor F1-Pläne. Als man 1987 Motorsport-Pläne schmiedete, dachte man zuerst an einen Einstieg in die Formel-1. Dies sollte als B-Team von Benetton funktionieren. John MacDonald, ein Hongkong-Brite, der bereits bei RAM eine leitende F1-Funktion hat und jahrelang selbst Rennfahrer war, hatte seine Finger bei Middlebridge ebenfalls im Spiel. Bald aber merkte Middlebridge, dass die Formel-1 noch zu große Schuhgröße ist und man ging 1988 erst einmal in die japanische Formel-3000.

Ende eines Traditionsteams:

Bei Brabham veränderte sich durch Middlebridge eigentlich nicht viel. Zunächst wurden die Brabham Judd BT 58, die von Sergio Rindland designed wurden, auch weiter von Stefano Modena und Gregor Foitek pilotiert, also jenen beiden Fahrer, die noch Lühti verpflichtet hat. Vor allem der Schweizer Foitek war bei Nakauchi unbeliebt, lieber setzte man auf Tradition und holte sich ab dem Imola GP David Brabham als Fahrer. Brabham war aber weiter auf dem absteigendem Ast: Nur 4 Punkte konnte man bis zum Ende des Rennstalls sammeln, 1990 fuhr Modena 2 ein, 1991 Martin Brundle. Brundle bildete mit Blundell 1991 die Fahrerpaarung bei Brabham. 1992 wechselten sich die Fahrer ab, wie die Wetterelemente im April. Es fuhren Eric Van der Poele, die letzte F1-Frau Giovanna Amati, sowie Damon Hill. Nur 3 Mal kam Brabham überhaupt in die Startaufstellung, ansonsten war nach der Qualifikation Schluss. In Südafrika wurde Van der Poele 13., Hill wurde 16. in Großbritannien und 11. in Ungarn. MZ

 

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