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Serie: Formel-1 - WM mit neuem Punkteschema: 8. Analyse

Geschrieben von: Michael Zeitler.

Serie: Formel-1 - WM mit neuem Punkteschema: 8. Analyse

von Michael Zeitler

Die Analyse im letzten Teil unserer Serie zeigt: Michael Schumacher wäre nicht der einzige Fahrer mit sieben Titel gewesen, wenn das Punkteschema von 2010 seit 1950 gegolten hätte.

| Manama (!NS!DE-RAC!NG) - Was bei der Analyse sofort heraus sticht: Mit dem neuen Punkteschema wäre Michael Schumacher nicht mehr der erfolgreichste F1-Pilot! Zumindest nicht alleine, denn neben ihm hätte auch Alain Prost sieben Titel gesammelt und wäre damit gleichauf mit Schumacher im Ranking, der zudem 1997 statt 1994 Weltmeister gewesen wäre. Geht man davon aus, dass ihm durch den Rammstoß gegen Jacques Villeneuve in Jerez alle Punkte weggenommen wurden, wäre Prost mit sieben Titeln vor Schumacher mit sechs sogar der erfolgreichste Fahrer. Die Statistik ist insofern interessant, als dass nicht wenige behaupten, die sieben Titel von Schumacher seien unerreichbar in Zukunft. Ganz im Gegenteil: Mit dem aktuellen Punkteschema hätte es sogar bereits ein weiterer Fahrer geschafft. Die Bestenliste der Weltmeisterschaften mit dem 2010er Punktesystem:
1. Alain Prost (FRA) 7
1. Michael Schumacher (GER) 7
3. Juan Manuel Fangio (ARG) 5
4. Jack Brabham (AUS) 3
4. Graham Hill (GBR) 3
4. Jackie Stewart (GBR) 3
4. Niki Lauda (AUT) 3
8. Alberto Ascari (ITA) 2
8. Jim Clark (GBR) 2
8. Emerson Fittipaldi (BRA) 2
8. Nelson Piquet (BRA) 2
8. Ayrton Senna (BRA) 2
8. Damon Hill (GBR) 2
8. Fernando Alonso (ESP) 2
15. Giuseppe Farina (ITA) 1
15. Mike Hawthorn (GBR) 1
15. Phil Hill (USA) 1
15. Denis Hulme (NZL) 1
15. Jochen Rindt (AUT) 1
15. Mario Andretti (USA) 1
15. Jody Scheckter (RSA) 1
15. Alan Jones (AUS) 1
15. Keke Rosberg (FIN) 1
15. Nigel Mansell (GBR) 1
15. Mika Häkkinen (FIN) 1
15. Eddie Irvine (GBR) 1
15. Kimi Räikkönen (FIN) 1
15. Lewis Hamilton (GBR) 1
15. Jenson Button (GBR) 1

Insgesamt acht Mal hätte es mit dem neuen Punkteschema einen anderen Weltmeister gegeben. Und zwar in diesen Jahren:
1964: Graham Hill (BRM) statt John Surtees (Ferrari)
1976: Niki Lauda (Ferrari) statt James Hunt (McLaren Ford)
1983: Alain Prost (Renault) statt Nelson Piquet (Brabham BMW)
1984: Alain Prost (McLaren Porsche) statt Niki Lauda (McLaren Porsche)
1988: Alain Prost (McLaren Honda) statt Ayrton Senna (McLaren Honda)
1994: Damon Hill (Williams Renault) statt Michael Schumacher (Benetton Ford)
1997: Michael Schumacher (Ferrari) statt Jacques Villeneuve (Williams Renault)
1999: Eddie Irvine (Ferrari) statt Mika Häkkinen (McLaren Mercedes)

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