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Serie: F1-Sprösslinge in Nachwuchsserien: 1. Johnny Cecotto Junior

Geschrieben von: Michael Zeitler.

Serie: F1-Sprösslinge in Nachwuchsserien: 1. Johnny Cecotto Junior

von Michael Zeitler

Zeit für eine neue Serie bei !NS!DE-RAC!NG. Es geht um F1-Sprösslinge in Nachwuchsserien. Teil 1: Johnny Cecotto jr.

| Budapest (!NS!DE-RAC!NG) - Johnny Cecotto Junior:


Der Vater: Johnny Cecotto kommt aus Venezuela, nicht unbedingt die Motorsport-Hochburg. Seine Eltern wanderten aus Italien nach Venezuela ein und infizierten ihren heute 54 Jahre alten Sohn mit dem Rennsport-Bazillus. Zunächst fuhr er Rennen auf dem Motorrad, 1978 holte er sich dabei mit einer Yamaha bis 750ccm sogar den WM-Titel. 1980 stieg er auf Formel-Fahrzeuge um und fuhr mit einem Minardi BMW in der Formel-2. 1983 kam er bei Theodore unter und debütierte in der Formel-1. Beim USA-West-GP holte er sich durch den sechsten Platz einen WM-Zähler, er wurde WM-19. Weniger erfolgreich verlief die Saison 1984: Punktlos zerlegte er seinen Toleman Hart beim Großbritannien GP und zog sich schwere Beinverletzungen zu. Diese beendeten seine F1-Laufbahn nach 18 WM-Rennen. Er fuhr später Tourenwagen und holte mit einem BMW 1989 auch den Titel in der italienischen Meisterschaft.


Die Laufbahn: Johnny Cecotto jr. hat es bereits in die GP2 geschafft, der zweiten Liga der Formel-1 Dort gibt derzeit aber ein anderer Venezuelaner den Ton an: Pastor Maldonado. Mit dem Trident-Team fährt Cecotto aber auch in einem Hinterbänklerteam, derzeit liegt er auf Rang 19 im Klassement. 2005 begann er seine Formel-Karriere, 2006 fuhr er für Coloni bereits die ersten Rennen in der europäischen Formel-3000, wo er auch 2007 für ELK einen Ausflug machte. Hauptsächlich aber fuhr er für Ombra in der Formel-Master und wurde mit drei Podestplätzen Gesamt-8. 2008 startete er für HS in der deutschen Formel-3. Zweimal sah er die Zielflagge als Erster, am Ende wurde er Dritter, geschlagen nur von Frédéric Vervisch (Swiss Racing) und Sebastian Saavedra (HS). Der Aufstieg zu HBR in die F3-Euroserie verlief erfolglos, deshalb nahm er am Ende der Saison auch das Angebot an, bei DPR in der GP2 zu fahren. Dort ist er nun 2010 Stammfahrer.


Die F1-Chancen: Die Ergebnisse in der GP2 sind ordentlich, in Anbetracht des Teams. Würde er für Addax, Rapax oder ART fahren, würde Cecotto jr. um Podestplätze fahren. Trotzdem könnten die Ergebnisse Cecotto in eine Sackgasse bringen: Steigt er 2011 nicht in ein Topteam auf und bringt er dort Leistung, wird es mit der Formel-1 schwierig, obwohl Vater Johnny Cecotto gute Kontakte in der Königsklasse hat. Hilfreich könnten Sponsoren aus Venezuela sein, aber die unterstützen derzeit allesamt vor allem Pastor Maldonado.

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