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Serie: F1-Sprösslinge in den Nachwuchsserien: 4. Greg Mansell

Geschrieben von: Michael Zeitler.

Serie: F1-Sprösslinge in den Nachwuchsserien: 4. Greg Mansell

von Michael Zeitler

Greg Mansell ist schneller als Bruder Leo, aber ob er in die Fußstapfen seines Vaters treten kann?

| Budapest (!NS!DE-RAC!NG) - Greg Mansell:


Der Vater: Mit 57 Jahren ist der Brite für ein F1-Coemback freilich zu alt, doch er betont immer wieder, dass er nie richtig zurückgetreten ist. Dazu passt, dass er in dieser Saison gemeinsam mit seinen beiden Söhnen Greg und Leo Mansell beim 24-Stundenrennen von Le Mans antrat. Dabei verunfallte Nigel aber schwer und musste im Krankenhaus behandelt werden. Inzwischen ist er aber wieder fitt und soll noch in dieser Saison weitere Rennen in der Le-Mans-Serie bestreiten. Für den Auftritt 2010 hat er sich extra in ein Team eingekauft, hat er doch schon vorher mehrmals eigene Teams besessen und wollte damit auch in die Formel-1. Dort bestritt er selbst als Fahrer zwischen 1980 und 1995 187 WM-Rennen, gewann davon 31, holte 32 Pole Positions, fuhr 30 Schnellste Rennrunden und holte 482 WM-Punkte – darunter 1992 so viele, wie kein anderer in der Saison, wodurch er Weltmeister wurde. Debütiert hat Mansell beim Österreich-GP 1980 für Lotus, erst 1985 wechselte er das Team (Williams), blieb bei Lotus aber ohne Sieg. Mit dem Williams Honda gewann er dagegen noch in der ersten Saison, war sogar mehrmals nah dran am Titel. Bezeichnend in dieser Phase seiner Karriere war auch die teaminterne Rivalität mit Nelson Piquet. 1989 wechselte er zu Ferrari, 1991 kehrte er aber zu Williams zurück und wurde 1992 wie bereits erwähnt Weltmeister. Er ging in die IndyCar zu Newman Haas und holte auch dort auf Anhieb den Titel. 1994 kehrte er aus der amerikanischen Formel-1 zurück und bestritt in der WM wieder für Williams nicht ganz eine handvoll Rennen, gewann davon in Australien aber sein Letztes. 1995 tauchte er noch zweimal bei McLaren auf, wo er sich sein Ruf allerdings etwas ruinierte. 1996 testete er mehrmals für Jordan, Rennen fuhr er aber keine. 2005 und 2006 siegte er bei zwei Rennen der GP-Masters für ehemalige F1-Fahrer.


Die Laufbahn: 2006 begann Greg Mansell gemeinsam mit seinem älteren Bruder Leo im Formel-Sport, in der britischen Formel-BMW. Der heute 22-Jährige hatte aber ebenso wenig erfolge wie erstens sein Bruder und zweitens wie in der britischen Formel-3 im folgenden Jahr. 2008 gingen beide zu Walker in die Formel-Atlantik nach Amerika. Der Plan war, als Rennfahrer zu reifen, in einem Gebiet, wo man nicht ganz so bekannt war und damit die Medien nicht die Leistungen akribisch verfolgten und bemängelten. 2009 trennten sich die Wege von Leo und Greg. Für Greg ging es bei Ultimate in der Formel-World-Series-by-Renault weiter, wo er noch während der Saison zu Comtec wechselte und dort auch 2010 fährt. Die Erfolge halten sich allerdings in Grenzen.


Die F1-Chancen: Greg Mansell fehlen die Resultate, um F1-Teams auf sich aufmerksam zu machen, da nützt auch der hohe Bekanntheitsgrad von Papa Nigel nichts. Aber wer weiß: Vielleicht steigt Nigel mit seinem Rennteam auch in die Formel-1 auf, dann hätte Greg Mansell wohl ein Cockpit sicher.

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