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Serie: F1-Sprösslinge in den Nachwuchsserien: 7. Kevin Magnussen

Geschrieben von: Michael Zeitler.

Serie: F1-Sprösslinge in den Nachwuchsserien: 7. Kevin Magnussen

von Michael Zeitler

Kevin Magnussen überzeugte bisher. Auch sein Vater wäre theoretisch noch nicht zu alt für ein F1-Comeback.  

| Budapest (!NS!DE-RAC!NG) - Kevin Magnussen:


Der Vater: Mit gerade Mal 37 Jahren könnte Jan Magnussen selbst noch einmal Formel-1 fahren. Immerhin ist er als Fahrer immer noch aktiv, fuhr beim 24-Stundenrennen für Corvette. Und drei Fahrer aus dem aktuellen F1-Fahrerfeld sind älter als Magnussen, darunter auch sein ehemaliger Teamkollege Rubens Barrichello. Magnussen war erst 20 Jahre alt, als sein Sohn Kevin, der im Oktober 18 Jahre als wird, geboren wurde. Zu diesem Zeitpunkt war Jan Magnussen bereits drei Mal Kart-Weltmeister. In seiner Nachwuchskarriere wurde er oftmals mit Ayrton Senna verglichen, denn auch im Formel-Sport war er schnell eine große Nummer: 14 von 18 Rennen gewann Magnussen beispielsweise 1994 für das Team von Paul Stewart in der britischen Formel-3. Das brachte ihm einen Test bei McLaren ein, wo sein Sohn mittlerweile im Förderprogramm ist. 1995 wurde er bei McLaren Testfahrer und fuhr nebenher in der deutschen Tourenwagenmeisterschaft. Beim Pacific GP kam Magnussen zum GP-Debüt, als der McLaren-Mercedes-Stammfahrer Mika Häkkinen sich einer Blinddarmoperation unterziehen musste. 1996 fuhr Magnussen weiter in der DTM, dazu auch in der IndyCar. 1997 und 1998 kam er bei Stewart unter, enttäuschte aber. Beim Kanada GP holte Magnussen mit Rang sechs seine ersten Punkte, aber ausgerechnet danach wurde er entlassen. Nie wieder bestritt der 24-GP-Teilnehmer danach ein F1-Rennen. Grund für den Rausschmiss des Dänen sollen Gerüchten zu Folge auch Alkoholprobleme gewesen sein. Seither fährt Magnussen Sport- und Tourenwagen.


Die Laufbahn: Auch die Karriere von Kevin Magnussen läuft ähnlich die des Vaters hervorragend an. Beim Formel-Debüt 2008 gewann der Däne auf Anhieb die dänische Formel-Ford – und zwar überlegen mit elf Siegen in 15 Rennen! Seit 2009 fährt er für Motopark Academy, zunächst in der europäischen und nordeuropäischen Formel-Renault bis zwei Liter. Dabei überzeugte Magnussen ebenfalls, wodurch er im vergangenen Winter auch Testfahrten in der Formel-World-Series-by-Renault bestreiten durfte. Doch er entschied sich in die deutsche Formel-3 zu gehen, wo er gleich am ersten Wochenende ein Rennen gewinnen konnte und seither in der Meisterschaft vorne dabei ist. Fallweise fährt Magnussen auch in der F3-Euroseries.


Die F1-Chancen: Halten die Erfolge von Kevin Magnussen weiterhin so an, dann ist mit ihm in der Formel-1 zu rechnen. Das hat auch McLaren gesehen: Das Traditionsteam holte ihn 2010 ins Förderprogramm. Mit 17 Jahren ist er für die Formel-1 noch etwas zu jung. Möglicherweise in zwei oder drei Jahren könnte er aber reif dafür sein.

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