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Serie: F1-Sprösslinge in den Nachwuchsserien: 8. Alex Brundle

Geschrieben von: Michael Zeitler.

Serie: F1-Sprösslinge in den Nachwuchsserien: 8. Alex Brundle

von Michael Zeitler

Zwar ist sein Vater ein erfolgreicher Manager, aber weil Erfolge ausbleiben, sind die F1-Chancen von Alex Brundle überschaubar.

| Budapest (!NS!DE-RAC!NG) - Alex Brundle:


Der Vater: Der 51-Jährige gab 1984 sein F1-Debüt bei Tyrrell, lief dort aber außerhalb der Wertung mit. Denn Tyrrell wurde aus der Wertung genommen, weil sie versuchten mit Bleikugeln im Tank zu schummeln. Erst 1987 wechselte Martin Brundle zu Zakspeed. 1988 ging er in die Sportwagen-WM zu TWR Jaguar und holte den Titel. Beim Belgien GP gab er außerdem ein F1-Comeback bei Williams, als er den an Windpocken erkrankten Nigel Mansell ersetzte. 1989 hatte er wieder ein Stammcockpit bei Brabham, 1990 fuhr er aber wieder Sportwagen, gewann mit TWR Jaguar das 24-Stundenrennen von Le Mans. Die Beziehungen zu Jaguar blieben auch danach gut, so fuhr er 2004 in London Demorunden im F1-Jaguar. 1991 fuhr er wieder Formel-1, wieder bei Brabham. 1992 kam der Wechsel zu Benetton und endlich platzte der Knoten. Brundle fuhr seine beste Saison, holte mehrere Podestplätze, darunter einen zweiten Platz beim Italien GP. Am Ende wurde er Gesamt-6. Der Vertrag des Briten wurde nicht verlängert, obwohl er bis heute als einer der härtesten Teamkollegen von Michael Schumacher gilt. Williams konnte es kaum glauben, dass so ein Talent auf die Straße gesetzt wird und verhandelte intensiv mit Brundle für ein Cockpit 1993. Doch Williams entschied sich für Damon Hill. Also ging Brundle zu Ligier, hatte dort wieder nur zweitklassiges Material, mit dem er in Imola trotzdem Dritter wurde. 1994 bei McLaren wurde er in Monaco wieder Zweiter, 1995 erfolgte die Rückehr zu Ligier. 1996 dann seine letzte Station: Bei Jordan sorgte er kaum für Gesprächsstoff, außer durch einen spektakulären Überschlag zum Auftakt in Australien. Nach 158 WM-Rennen und 98 Punkten war danach Schluss, auch wenn er 1997 als Arrows-Testfahrer der Formel-1 verbunden blieb. Im Laufe der Saison gab es sogar Angebote: Sauber wollte ihn für den verletzten Gianni Morbidelli, Prost (Nachfolger von Ligier) für den verletzten Olivier Panis. Brundle lehnte aus Mangel an Testfahrten ab. Danach fuhr er noch ein bisschen Sportwagen, kommentiert seit Jahren Rennen für das britische Fernsehen und managt Fahrer, darunter auch seinen Sohn. Als der 2008 in die Formel-Palmer-Audi einstieg, setzte sich auch Brundle Senior noch einmal hinters Steuer eines solchen Nachwuchs-Bolidens und fuhr bei einigen Rennen mit.


Die Laufbahn: Der 20-Jährige hat etwa die gleiche Karriere hinter sich wie Jolyon Palmer: Auch er begann 2006 in der T-Cars-Serie. 2007 und 2008 fuhr Alex Brundle danach in der Formel-Palmer-Audi, beendete die Meisterschaften dabei als Elfter beziehungsweise Sechster. Der nächste logische Schritt war 2009 die Formel-2. Doch Brundle konnte dort nicht überzeugen. 2010 fährt er in der britischen Formel-3 für T-Sport, ist aber auch dort kein Spitzenfahrer.

 
Die F1-Chancen: Bisher kann Alex Brundle nicht gerade viele Erfolge nachweisen. Das spricht gegen eine baldige Beförderung in die Formel-1. Durch seinen Vater könnte er schnell an Kontakte gelangen, aber so schnell dürften wir ihn wohl nicht im GP-Sport erleben.

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