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Serie: F1-Sprösslinge in den Nachwuchsserien: 9. Daisuke Nakajima

Geschrieben von: Michael Zeitler.

Serie: F1-Sprösslinge in den Nachwuchsserien: 9. Daisuke Nakajima

von Michael Zeitler

Mit Daisuke Nakajima könnte der dritte Nakajima einer Familie in die Formel-1 kommen. Aber nisher sieht es eher schlecht aus.

| Budapest (!NS!DE-RAC!NG) - Daisuke Nakajima:


Der Vater: Satoru Nakajima begeisterte sich schon früh für Autos. Heimlich fuhr er mit seinem Bruder Autos, dürfte sich dabei aber von seinem Vater nicht erwischen lassen. Nakajima reifte zu einem der besten Rennfahrer in der japanischen Szene. Nachdem er von 1981 bis 1986 in sechs Jahren fünf Mal die japanische Formel-2 (heute Formel-Nippon) gewinnen konnte, wollte ihn Honda unbedingt in die Formel-1 bringen. Mit 21 Siegen konnten nur Kazuyoshi Hoshino (39) und Satoshi Motoyama (27) mehr Siege in der Serie holen, als Nakajima. Honda brachte Nakajima tatsächlich bei Lotus unter. In der Formel-1 war der 57-Jährige aber nicht ganz so stark. Nach drei Jahren wechselte er 1990 zu Tyrrell, die dafür 1991 die Honda-Motoren bekamen. Ende 1991 war seine Karriere aber nach 74-WM-Rennen, einer Schnellsten Rennrunde (Australien 1989 im Lotus Judd), 16 WM-Punkten und WM-Rang 12 in der Saison 1987 beendet. Er gründete danach ein eigenes Rennteam, das noch heute in der Formel-Nippon fährt und inzwischen eines der besten ist: Es gewann mehrmals die Meisterschaft und liegt mit 45 Siegen in der ewigen Bestenliste nur noch hinter dem Team Impul.


Die Laufbahn: 2007 stieg er in Japan erst in den Formel-Sport ein. 2008 fuhr er für Toda in der japanischen Formel-3, wurde Gesamt-9. Statt in Japan weiter zu reifen, kam er 2009 nach Europa in die britische Formel-3. Bei Räikkönen Robertson Racing fährt er 2010 bereits seine zweite Saison dort, kann aber keine Leistungssteigerung vorweisen.


Die F1-Chancen: Satoru Nakajima sagte einst, dass Daisuke der schnellere seiner Söhne wäre. Die Ergebnisse in den Nachwuchsserien lassen daran zweifeln. Kazuki Nakajima war in der Formel-1 bei Williams recht ordentlich unterwegs, aber nicht der Überflieger. Der Name Nakajima steht nicht unbedingt für Erfolg außerhalb von Japan, das schmälern die F1-Chancen von Daisuke Nakajima natürlich. So bald dürften wir ihn nicht in der Formel-1 sehen, außer sein Vater steigt mit seinem Team tatsächlich noch eines Tages in die Formel-1 ein.

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