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Serie: F1-Sprösslinge in den Nachwuchsserien: 10. Adrián Campos jr.

Geschrieben von: Michael Zeitler.

Serie: F1-Sprösslinge in den Nachwuchsserien: 10. Adrián Campos jr.

von Michael Zeitler

Im letzten Teil der Serie geht es um Adrián Campos Junior.

| Budapest (!NS!DE-RAC!NG) - Adrián Campos jr.:

 
Der Vater: Adrian Campos, heute 50 Jahre alt, kam 1986 erstmals mit der Formel-1 in Berührung, als er Testfahrten für Tyrrell absolvierte. Zu einem Stammcockpit kam er aber erst 1987 bei Minardi. Auch 1988 blieb er dort an Bord, doch seine F1-Laufbahn war geprägt von Nichtqualifikationen und Ausfällen. Nur 16 Mal startete er zu einem Rennen, nur zwei Mal sah er die Zielflagge. Als bestes Resultat holte er 1987 vor heimischem Publikum in Spanien Platz 14 im Minardi Motori Moderni. Campos fuhr danach nur noch wenige Rennen, 1997 beispielsweise mit einem Ferrari beim 24-Stundenrennen von Le Mans. Stattdessen kümmerte er sich um sein eigenes Team, das er 1998 gründete und in diversen Serien Erfolge feierte: Spanische Formel-3, Formel-World-Series-by-Renault, GP2. Sein Traum: Sein Team sollte in die Formel-1. Schon 1993 war er in das Bravo-Projekt entwickelt, das aber nie vollendet wurde. Eine Übernahme von Minardi 1999 scheiterte ebenfalls. Auch mit Super Aguri verhandelte Campos, aber 2009 gründete er dann sein eigenes Team, das für die Saison 2010 auch den Zuschlag bekam. Doch die Regeln änderten sich wieder und Campos kam in Finanznot. Der einzige Ausweg: Er verkaufte das Team an José Ramon Carabante. Heute heißt das Team Hispania Racing Team HRT, Campos ist im Hintergrund darin weiterhin involviert.


Die Laufbahn: Adrián Campos Junior fuhr von 2005 bis 2009 in der spanischen Formel-3 im Team seines Vaters. Drei Rennen konnte er gewinnen, außerdem steigerte er sich konstant, wurde 2009 bereits Gesamt-4. Der Überflieger war der 21-Jährige aber nicht, deshalb war die Cockpitsuche 2010 schwer. Campos fand nur über dem Großen Teich ein Renncockpit: Bei Moore Racing in der Indy-Light-Series, der GP2 der IndyCar. Dort fährt Campos solide mit.


Die F1-Chancen: Bei den Indy-Lights ist Adrián Campos Junior aus dem Blickfeld der F1-Teamchefs. Außerdem hat er angekündigt, sich auch für die IndyCar-Serie zu interessieren. Die wäre deutlich kostengünstiger als die Formel-1. Denn schon ein F1-Test für HRT, wo sein Vater ja das Sagen hat, ist selbst bei den Rookie-Tests unwahrscheinlich, da zu teuer. HRT braucht das Geld von Mietwagenfahrern und als solcher kann Campos Junior nicht dienen. Trotzdem: Dass er in Zukunft mal Formel-1 fahren wird, darf nicht ausgeschlossen werden.

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