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Serie: International - Meister neuer Serien: 5. WSbR 1998: Marc Gené

Geschrieben von: Michael Zeitler.

Serie: International - Meister neuer Serien: 5. WSbR 1998: Marc Gené

 von Michael Zeitler

Die Formel-World-Series-by-Renault hat ihre Wurzeln in Spanien und so ist es fast selbstverständlich, dass der erste Meister auch aus Spanien kam.  

| Monza (!NS!DE-RAC!NG) - Meisterschaft: Die Serie hieß bei der ersten Meisterschaft Formel-World-Series-by-Nissan. Der Namenswechsel zur heutigen Formel-World-Series-by-Renault oder kurz WSbR ist einzig allein dem Wechsel des Motorenherstellers geschuldet. Auch die Chassis waren 1998 noch andere: Damals baute das ehemalige F1-Team Coloni die Boliden, heute kommen sie von Dallara, für 2011 sollen neue Chassis eingesetzt werden. Obwohl die Serie 1998 im Grunde neu war, gab es eine Vorgängerserie, auf wessen Basis die Serie entsprang, nämlich die spanische Formel-Renault. Weil die Serie aber komplett neu war, wissen das nur noch Insider. Bemerkbar ist das lediglich dadurch, dass es vor allem zu Beginn der Serie, aber auch bis heute noch eine sehr hohe spanische Beteiligung an Teams und Fahrern gibt. So wurde 1998 auch ein Spanier Meister: Marc Gené, heute F1-Testfahrer bei Ferrari.

Und damit sind wir auch schon in der Saison 1998. Gené gewann die Serie deutlich, auch wenn die Saison nicht besonders gut für Gené begann, denn beim Auftakt in Albacete gewann Antonio García beide Rennen, während Gené nicht in die vorderen Platzierungen fuhr. In Barcelona drehte Gené das aber und nun gewann er beide Rennen. Es war der Auftakt zu einem Siegeszug, denn er siegte bei insgesamt sechs aufeinander folgenden Rennen. Es waren auch die einzigen Siege in der Saison für Gené, aber das reichte zum Titelgewinn. Gené fuhr dabei mit einem Coloni Nissan, der vom Campos-Team eingesetzt wurde. Das spanische Team ist 2010 erstmals in der Formel-1, wenn auch unter dem Namen HRT.

Die weiteren Rennsiege 1998 gingen an Nicolas Filiberti (als erster Nicht-Spanier, er ist Argentinier), Ramón Caus, zweimal Manuel Cião und zwei Mal Angel Burgueño. Die Tabelle:
1. Marc Gené (ESP) 178
2. Angel Burgueño (ESP) 126
3. Manuel Gião (POR) 118
4. Polo Villaamil (ESP) 118
5. Antonio García (ESP) 99
6. Miguel Ángel de Castro (ESP) 95
7. Frédéric Gosparini (FRA) 89
8. Nicolas Filiberti (ARG) 83
9. Patrice Gay (FRA) 74
10. Ramón Caus (ESP) 47
11. David Bosch (ESP) 41
12. Stefano Sanesi (ITA) 33
13. Riccardo Moscatelli (ITA) 31
14. Sergio García (ESP) 17
15. Gianantonio Pacchioni (ITA) 16
16. Ricardo García Galiano (ESP) 11
17. Lluis Llobet (ESP) 5
18. Tamás Illés (HUN) 4
19. Victor Fernández (ESP) 2
20. José Maria Perez Fontán (ESP) 1

Fahrer: Marc Gené fuhr nicht nur einmal in der WSbR. Auch 2003 fuhr er erneut in der Serie, wieder für Campos. Dieses Mal wurde er aber nur Gesamt-12. Zum damaligen Zeitpunkt war er längst in der Formel-1, auch wenn nur als Testfahrer bei BMW Williams. Als sich Ralf Schumacher jedoch bei einem Testunfall in Monza verletzte, sprang Gené ein. Genauso wie auch 2004, was dann aber seine bis heute letzten F1-Rennen waren, aber nicht F1-Kilometer, denn seit 2005 bis heute ist er Testfahrer bei Ferrari, kommt mittlerweile durch die Testbeschränkungen aber kaum noch zum Fahren. Dafür fährt er seit Jahren für Peugeot nebenher Sportwagenrennen und gewann 2009 auch das berühmte 24-Stundenrennen von Le Mans. Der heute 36-Jährige kam 1999 als Meister der Formel-World-Series-by-Nissan in die Formel-1, als Stammfahrer bei Minardi, wo er auch 2000 an Bord blieb. Dass er als Meister auf Anhieb ein F1-Cockpit fand, war auch für die Existenz der Serie enorm wichtig: In der neuen F2-Ära seit 2009 schaffte es noch kein Meister in die Formel-1, darunter leidet freilich das Ansehen der Serie. Gené war 1998 aber auch schon sehr weit, fuhr 1997 bereits Rennen in der Formel-3000 International, der heutigen GP2. Damals fuhr er für Nordic Racing, dem heutigen Ocean-Team.

 

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