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Serie: Formel 1 - Ferrari-Rennleiter: 2. Die Urzeit-Rennleiter

Geschrieben von: Michael Zeitler.

Serie: F1: Alle Ferrari Rennleiter: 2. Die Urzeit-Rennleiter

Von Michael Zeitler

 

Der 2. Teil der Setie über die Ferrari-Rennleiter beschäftigt sich mit den Ferrari-Rennleiter der 30er Jahre: Saracco Ferrari, Mario Lolli, Federico Giberti und Nello Ugolini

 

Saracco Ferrari (1930/’31)
Saracco Ferrari war der erste Rennleiter in der Geschichte der Scuderia Ferrari. Lang blieb er aber nicht im Amt: Seine Amtsperiode umfasste nur 2 Jahre: 1930 und 1931. Eine große Figur war der Neffe von Enzo Ferrari in der langen Geschichte des Teams nicht. Von 1932 bis 1934 kümmerte er sich jedenfalls um die Zweiradaktivitäten von Ferrari.


Mario Lolli (1932/’33)
Mario Lolli trat 1932 in die Fußstapfen von Saracco Ferrari. 1932 und 1933 war er Rennleiter beziehungsweise Sportdirektor bei Ferrari.


Federico Giberti (1934/’47-’51)
Es gab bei Ferrari nur 2 Rennleiter, die gleich 2 Amtsperioden hatten. Einer davon ist Federico Giberti. Er war bei Ferrari 1934 für ein Jahr Rennleiter und kam dann 1947 zurück. Unter der Leitung von Giberti feierte Ferrari Ende der 40er Jahre den ersten Grand Prix mit einem eigen gebauten GP-Boliden. Giberti war auch Ferrari-Rennleiter, als 1950 die erste F1-Saison in Angriff genommen wurde und damit ein neues Kapitel im GP-Sport aufgeschlagen wurde. Ende 1951 nahm Giberti seinen Hut bei Ferrari und wurde durch Nello Ugolini ersetzt, dem 2. Mann, der zweimal Ferrari-Rennleiter war: Ugolini übte diese Position bereits 1935 aus – auch damals folgte er auf Giberti. Giberti arbeitete aber zunächst weiter für Ferrari. Erst zu Beginn der 60er Jahre verließ er mit einigen Ferrari-Männern – etwa Romolo Tavoni, Ferrari-Rennleiter von 1958 bis 1961, Giotto Biazzarinni, der jahrelang Ferrari-Testfahrer war, Ermano della Casa und vielen weiteren und stellte das italienische ATS-Team auf die Beine. 1963 fuhr das Team mit einer Eigenkonstruktion und mit Phil Hill und Giancarlo Baghetti bei 5 WM-Rennen mit. Über einen 11. Platz durch Hill beim Italien GP kam man aber nicht hinaus. Federico Giberti war bei Ferrari auch wegen seinem guten technischen Verstand gern gesehen.


Nello Ugolini (1935-’40/’52-’55)
Nello Ugolini war bei Ferrari von 1935 bis 1940 und nochmals 1952 bis 1955 bei Ferrari-Rennleiter – er war damit der erste Rennleiter in der Geschichte der Scuderia Ferrari, unter dem ein WM-Titel an Land gezogen wurde (1952 und 1953 durch Alberto Ascari) – übte aber eigentlich die Aufgaben eines Managers aus. Ugolini war einer der besten Sportmanager der damaligen Zeit und managte unter anderem auch einige Fußballclubs. Ende der 20er Jahre begann er seine Karriere im Fußballverein von Modena. Während der 2 Perioden bei Ferrari wurde er zu einer legendären und historischen Figur. Ugolini, der Maestro, wie er immer genannt wurde, verstand sich mit Enzo Ferrari prächtig. Nach seiner Zeit bei Ferrari arbeitete Ugolini noch ein paar wenige Jahre bei Maserati. MZ

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