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Serie: Formel-1 - WM Red Bull: 3. Red-Bull-Geschichte

Geschrieben von: Michael Zeitler.

Serie: Formel-1 - WM Red Bull: 3. Red-Bull-Geschichte

von Michael Zeitler

Der Brausesaft kommt aus Thailand, doch Dietrich Mateschitz machte ihn weltweit berühmt. 

| Milton Keynes (!NS!DE-RAC!NG) - Das Unternehmen Red Bull existiert seit 1984 und wurde vom Österreicher Dietrich Mateschitz gegründet. Der ist inzwischen ein Milliardär. Die Milliardärs-Geschichte begann auf eine Reise nach Südostasien 1982. Mateschitz entdeckte dort das thailändische Getränk Krating Daeng, ein Energy-Drink. Das Getränk wurde Anfang der 70er Jahre von Chaleo Yoovidhya auf den Markt gebracht und heißt übersetzt Roter Gaur. Ein Gaur ist eine Rinderart in Südostasien.

Mateschitz war von dem Getränk begeistert und wollte es auch in Europa vertreiben. Er erwarb sich die Lizenzrechte und nannte es in Red Bull um, zu deutsch Roter Stier. Das Erscheinungsbild ähnelt dem Vorläufer in Thailand bis aufs kleinste Detail. Die Familie Yoovidhya wurde Mitbesitzer von Red Bull, kontrolliert bis heute mit 51% sogar den Mehrheitsanteil. Neben Chaleo Yoovidhya (49%) besitzt auch sein Sohn Chalem 2% von Red Bull.

Das koffeinhaltige Aufputsch-Getränk fand in Europa bald Abnehmer. Bei einer Marktforschung 2003 wurde der Marktanteil von Red Bull im Vergleich zu anderen Energy-Drinks weltweit auf 70% beziffert – ein unglaubliches Ergebnis von einer genialen Werbe- und Marketingarbeit von Red Bull. Werbesprüche wie „Red Bull verleiht Flügel“ sind jedermann bekannt, dazu engagiert sich Red Bull in sämtlichen Sportarten als Sponsor – medienwirksam. In der Formel-1 besitzt man zwei Rennteams, im Fußball einen Club in Österreich (Salzburg) und in den USA, im Skispringer sponsert man die gegenwärtig erfolgreichsten österreichischen Springer wie Thomas Morgenstern oder Gregor Schlierenzauer, mit dem Red-Bull-Air-Race hat man eine eigene Rennserie für Flugzeuge und diese Liste könnte nun noch ziemlich lange fortgesetzt werden.

Bei der letzten Erhebung 2009 betrug der Umsatz von Red Bull stolze 3,268 Milliarden Euro! Immer wieder gibt es in Ländern aber Probleme wegen der Zulassung, aufgrund verschiedener Inhaltsstoffe. In Hessen wurde beispielsweise Red Bull Cola aus den Regalen verbannt – es waren Spuren von Kokain darin enthalten.

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