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Serie: Formel-1 - Brabham-Team: 5. Die Weltmeister

Geschrieben von: Michael Zeitler.

Serie: Formel-1 - Brabham-Team: 5. Die Weltmeister

von Michael Zeitler

Kurzrückblicke auf jene Jahre, in denen Brabham die Fahrer-Weltmeister stellte.

| Melbourne (!NS!DE-RAC!NG) - Der erste Weltmeister mit dem Brabham-Team war Jack Brabham persönlich. Damit ist er bis heute der einzige Fahrer, der mit seinem eigenen F1-Rennwagen den WM-Titel gewinnen konnte. Es war sein dritter Titelgewinn – und das mit 40 Jahren. Die Saison war geprägt von Teams in großen Schwierigkeiten, nachdem der Hubraum auf drei Liter verdoppelt wurde. Brabham ließ von Repco einen V8-Motor anfertigen. Die Konkurrenz setzte auf V12-Motoren (sofern sie nicht mit den 1965er Aggregaten ausrückten), die leistungsstärker, aber auch schwerer waren. Zunächst sah es noch so aus, als ob Ferrari das Team ist, das es zu schlagen gilt: John Surtees führte in Monaco bis zum Ausfall und gewann den Belgien GP, Lorenzo Bandini führte fallweise die WM-Wertung an. Dann aber gab es teaminternen Zwist zwischen Ferrari und Surtees und der Weltmeister von 1964 flüchtete zu Cooper. Dann musste Ferrari dem Großbritannien GP wegen des Streiks in Italien eine Absage erteilen. Und schließlich kam Brabham immer besser in Schuss und dominierte die Saison. Bereits beim drittletzten Rennen in Monza machte er den Titel klar – mit einem Ausfall!

1967 verteidigte Brabham den Titel, also Brabham das Team. Denn dieses Mal holte sich die eigentliche Nummer zwei des Rennstalls, Denny Hulme den Titel. Jack Brabham wurde Vizemeister hinter dem Neuseeländer. Was nach einfacher Spazierfahrt klingt, war in Wahrheit ein hartes Stück Arbeit. Hulme holte auch deshalb den Titel, weil er konstant auf das Podest fuhr. Konstant Punkte zählen, darum ging es 1967. Schnell war Hulme auch, selbst wenn er nie eine Pole Position erringen konnte. Dort bestimmte oftmals Jim Clark das Tempo. Der Vorsprung von zehn Sekunden am Nürburgring war der langen Strecke geschuldet, aber nicht selten legte Clark im Quali drei Sekunden zwischen sich und dem Rest des Feldes. Sein Lotus Ford war aber äußerst gebrechlich. Das kostete ihm den Titel. Dafür schenkte Clark dem Ford-Cosworth-DFV-Motor den ersten Sieg. Der legendäre Motor war noch mehr als zehn Jahre siegreich!

Die Saison 1981 war hart umkämpft – auf, wie neben der Strecke. Der FISA-FOCA-Streit, der Ausschluss des neuen Lotus-Rennwagens aus den F1-Regularien, ein Protest von Williams gegen die Legalität der Brabham-Chassis und vieles mehr ließen auch einige Rennen neben der Strecke entstehen. Auf der Strecke hatten viele Teams gute Karten: Ligier, Renault und Ferrari konnten Rennen gewinnen, aber Brabham und Williams waren die dominierenden Teams. Lange Zeit sah es für Williams sehr gut an, denn mit Carlos Reutemann hatte man ein heißes Eisen im Feuer. Doch das Team schien nicht wirklich für den Argentinier zu arbeiten, denn teamintern war Alan Jones die Nummer eins. Beim Brasilien GP missachtete Reutemann die Stallorder und so fuhr er 1981 nicht nur gegen Nelson Piquet. Der holte sich im Brabham Ford im Finale noch Rang fünf und damit die zwei Zähler, die ihm mit einem Punkt Vorsprung auf Reutemann zum Weltmeister machten!

Auch 1983 kämpfte Brabham gegen eine Vielzahl von Teams. Selbst das Tyrrell-Team konnte ein Rennen gewinnen. Als härteste Gegner aber entpuppten sich Ferrari und Renault. Besonders Renault-Pilot Alain Prost machte Nelson Piquet das Leben schwer, denn Prost führte sogar noch vor dem Saisonfinale die WM-Wertung an! Davor legte Piquet mit seinem Brabham BMW bereits eine Aufholjagd hin und als Prost im Finale der Turbolader kaputt ging, war der Weg frei für den ersten Turbo-Weltmeister Nelson Piquet.

Ausführliche Rückblicke über diese Jahre finden Sie in der History-Rubrick unter "Jahresrückblicke".

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