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Kommentar der Woche

  • Woche 16| Applaus für Sergio Perez von !NS!DE-RAC!NG-Redakteur Michael Zeitler. Weiterlesen...

Serie: GP2 - Französische Meisterjahre: 1. Prolog

Geschrieben von: Michael Zeitler.

Serie: GP2 - Französische Meisterjahre: 1. Prolog

von Michael Zeitler

Romain Grosjean wurde 2011 GP2-Meister. Damit war er aber nicht der einzige Franzose in der Geschichte.

 

| Monza (!NS!DE-RAC!NG) - Dass Romain Grosjean den GP2-Titel geholt hat, darf nicht überraschen: Die zweite Liga des GP-Sports existierte als Voiturette-Klasse schon in den 30er Jahren – davor auch schon. Seit 1967 existiert aber jene Meisterschaft, die erst als F2-Europameisterschaft, dann als internationale Formel-3000 und dann als GP2 bekannt ist. Und seit 1967 feierten die französischen Rennfahrer die meisten Siege in dieser Serie. Besonders in den 70er Jahren war die Grande Nation wirklich eine große Nummer: Von 1973 bis 1977 holte sich fünf Mal in Folge ein Franzose den Titel. Damals hatten die Franzosen auch die besten Karrierechancen: Der Mineralölkonzern Elf baute eine unheimlich starke Nachwuchsförderung auf, vor allem gemeinsam mit Renault. Daraus entstiegen Fahrer, die in der Formel-1 bis heute als Topstars gelten: Alain Prost, René Arnoux, Patrick Depailler, Didier Pironi, Patrick Tambay und viele mehr.

Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere glänzt sich noch Golden – schon gar nicht rot, blaut, weiß. Denn bevor sich Grosjean dieses Jahr den Titel sicherte, holte sich letztmals 2002 ein Franzose den Titel: Sébastien Bourdais. Das hatte Folgen: Heute fährt kein einziger Franzose in der Formel-1, auch wenn mit Romain Grosjean, Charles Pic und Jules Bianchi drei starke Fahrer mit den Hufen scharren. Nicht mal Bourdais sicherte sich für 2003 ein F1-Cockpit, weil er von Renault fallen gelassen wurde, wie eine heiße Kartoffel. Er brauchte erst vier IndyCar-Titel, bis ihn der ehemalige GP-Sieger Gerhard Berger ins Toro-Rosso-Team holte. Dort stand er aber im Schatten von Sebastian Vettel. Jetzt fährt er für Peugeot den Langstreckenklassiker in Le Mans – und auch wieder erste IndyCar-Rennen. War er zu seinen besten Zeiten aber im Topteam Newman Haas aktiv, fährt er jetzt für Dale Coyne, dem Minardi-Team der amerikanischen F1-Szene.

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