Medien: Stock Car Crash Challenge – Raab hat das Nachsehen

Geschrieben von: Daniel Geradtz.

Medien: Stock Car Crash Challenge – Raab hat das Nachsehen

von Daniel Geradtz

So hätte Gastgeber und Initiator Stefan Raab sich sicherlich nicht die siebte TV Total Stock Car Crash Challenge vorgestellt. Für ihn blieb nur der letzte Platz.

Auch ohne Raab-Erfolg war die Stimmung in der Arena gut. Foto: !NS!DE-RAC!NG| Gelsenkirchen (!NS!DE-RAC!NG) – So einen Einzug hatte Stefan Raab noch nie in die Arena. Zwar ist der Truck mit den Feuer Fonänen inzwischen schon standard, doch war vor allem die musikalische Untermalung neu. Zu den Klängen von Can't Stop der Red Hot Chili Peppers begrüßte Raab das Publikum in der Arena und vor den Bildschirmen. Als ob dies nicht schon genug wäre, sorgte er noch für ein akrobatischen Kunststück: Er ließ sich von der Startampel abseilen. Es war einmal mehr klar, dass Raab Entertainer ist und etwas von seinem Handwerk versteht.

Weitaus weniger spektakulär war der Einmarsch der 29 anderen Fahrer. Auf der Motorhabe ihre Stock Cars sitzend, wurden die Teams einmal durch die Arena gefahren und zeigten sich den Fans. Doch zu diesem Zeitpunkt war noch nicht klar, dass sich später das Bild umdrehen würde. Schließlich war es am Ende Raab, der als Letzter Unterging.

Bereits im ersten Rennen konnte er keine großen Punkte einfahren. Zwar ging es lediglich darum, Runden auf der Piste zurückzulegen, wofür es nur zehn Zähler je Umlauf gab. Doch Raab, verbissen wie er nunmal ist, musste schon aufgrund technischer Probleme zusehen. Nach einigen Minuten schickte ihn die Crew wieder auf die Piste, bis dahin war das Rennen aber schon entschieden. Beherzt bahnte er sich zwar den Weg durch das Feld, heraus sprang aber nicht viel.

Die großen Punkte gibt ohnehin erst im zweiten Rennen. Denn hier wird das Rempeln belohnt. Dreht man einen Gegner auf das Dach, gibt es 50 Punkte. Im ganzen ersten Lauf jedoch nur 100. Also lässt sich noch entscheidender Boden gutmachen. Aber auch diese Disziplin lief nicht so, wie es sich Raab vorgestellt hatte. Bereits früh war er mit 65 Punkten raus, während die Konkurrenz weiterhin ihre Runden drehte. Damit war der letzte Platz für Raab besiegelt.

Doch zwei Eisen hatte er noch im Feuer. Beim Caravan Crash Cup und Rodeo wurde die Karten noch einmal neu gemischt. Das erstmals ausgetragene Rennen mit Wohnwagen lief gar nicht so schlecht für den Initiator. Bereits früh hatte sich Joey Kelly verabschiedet, sodass er sich nur noch mit Christian Abt und Jürgen Milski duellierte. Doch Milski hatte vor allem in der Schlussphase enormes Glück und konnte die entscheidenden Punkte zum Sieg herausfahren.

Auch mit Timo Scheider und Max Mutzke sollte beim großen Finale kein Sieg mehr gelingen. Am Ende stand Raab ohne Triumph da. Aber er gibt nicht aus. „Dieses mal hat nicht der Fahrer, sondern die Maschine versagt. Aber am Material werde ich mich nicht rächen. Dafür empfinde ich keine Gefühle“, so Raab. Gleichzeitig sagte er aber auch, dass ein neues spektakuläres Event in Planung sei, wollte aber nicht mehr verraten. Darüber hinaus wird nächstes Jahr turnusgemäß eine weitere Autoball-EM in Köln stattfinden. DG

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