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Serie: Brüderpaare in der F1: 4. Teo und Corrado Fabi

Geschrieben von: Michael Zeitler.

 

Serie: Brüderpaare in der F1: 4. Teo und Corrado Fabi

  von Michael Zeitler

Corrado und Teo Fabi teilten sich bei Brabham sogar ein Cockpit. Corrado schneller, Teo technisch visierter.  

| Donington (!NS!DE-RAC!NG) - Es gibt Brüder, die standen zusammen bei ein- und demselben Grand Prix in der Startaufstellung, siehe zuletzt die Brüder Schumacher. Es gab Brüder, die hätten sogar ein eigenes Team zusammen, die Fittipaldis. Aber es gab in der riesigen F1-Geschichte auch ein Brüderpaar, das teilte sich ein- und dasselbe Cockpit! Teo und Corrado Fabi fuhren 1984 zusammen bei Brabham BMW. Eigentlicher Stammfahrer war Teo Fabi, aber er fuhr parallel dazu auch für Forsythe in der IndyCar, der amerikanischen Formel-1. Bei Terminüberschneidungen übernahm das Brabham-Cockpit Corrado Fabi. Teo Fabi fuhr 1983 seine erste IndyCar-Saison für Forsythe und qualifizierte sich als Rookie auf der Pole Position für das Indy-500! Der Italiener wurde im March Cosworth von Forsythe auch Vizemeister, deswegen lag sein Hauptaugenmerk 1984 auf der IndyCar. Doch das änderte sich 1985, als er bei Toleman unterkam und auch in den nächsten Jahren für das Team fuhr, als in Benetton umbenannt wurde. Fabi war ein eifriger Entwickler, studierte auch Aerodynamik, hatte im Laufe seiner Karriere aber unglaublich viel Pech. 1986 war er mit seinem Benetton BMW beim Australien GP auf dem Weg zum Sieg, als er von einem technischen Defekt aus dem Rennen geworden wurde. So bleiben zwei dritte Plätze aus dem US-GP in Detroit 1983 und Österreich 1987 die besten Platzierungen für Fabi in der Formel-1. Ende 1987 bekam Fabi kein Cockpit mehr und er ging zurück in die IndyCar um sich dem Porsche-Werkseinsatz anzunehmen. Bis 1996 war er in der IndyCar unterwegs.

Corrado Fabi galt als der schnellere der beiden Brüder. Der Italiener holte sich 1982 auch mit dem March-Werksteam den Titel in der heutigen GP2-Serie. 1983 bekam er ein F1-Cockpit bei Osella, 1984 dann die sporadischen Einsätze für Teo Fabi bei Brabham. Parallel dazu fuhr er ebenfalls für Forsythe in der IndyCar. 1987 versuchte er noch einmal in der zweiten Liga sein Glück, aber nach dem Tod seines Vaters übernahm er lieber den Betrieb (Steinbruch- und Schotterstätten) seiner Eltern, als die Karriere im Motorsport weiter zu verfolgen.

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