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Serie: Brüderpaare in der F1: 8. Michael und Ralf Schumacher

Geschrieben von: Michael Zeitler.

Serie: Brüderpaare in der F1: 8. Michael und Ralf Schumacher

von Michael Zeitler

Sowohl Michael als auch Ralf Schumacher gewannen GP-Rennen.

| Donington (!NS!DE-RAC!NG) - Bei den meisten Brüdern gibt es einen sehr erfolgreichen und einen nicht so erfolgreicheren Fahrer (siehe Fittipaldis, Villeneuves oder Stewarts). Meistens bekommen die nicht so erfolgreichen Brüder auch die F1-Chance nur wegen des schillernden Namens des erfolgreichen Bruders. Das mag bei Ralf Schumacher vielleicht ein bisschen anders gewesen sein, denn ein Titel in der japanischen Formel-3000 war damals schon viel wert. Doch gewiss profitierte er auch davon, dass sein Bruder Michael schon zweimaliger Weltmeister war. Doch Ralf Schumacher kam später bei BMW Williams zu mehr als eine Hand voll GP-Siege. Damit machte er sich und Michael zum ersten Bruderpaar in der F1-WM, bei dem beide GP-Rennen gewinnen konnten. Natürlich wird Ralf trotzdem vom Glanz des großen Bruders überstrahlt. Man könnte sagen: Prozentual zu den Erfolgen von Michael ist Ralf genauso erfolgreich wie die anderen nicht so erfolgreichen Brüder im Vergleich zu ihren Geschwistern.

Michael Schumacher ist der Rekordweltmeister der Formel-1. Beim Belgien GP 2011 feierte er das 20-jährige Jubiläum! Denn beim Belgien GP 1991 begann eine beispiellose Karriere. Sieben WM-Titel, 91 GP-Siege, unzählige Rekorde. Ende 2006 trat der Deutsche ab, doch 2010 kehrte er mit einem Mercedes-Werksteam zurück. Er tat sich beim Comeback schwer, doch schon 2011 zeigte er wieder einige klasse Rennen, man betrachte den Belgien- oder Italien GP. Schumacher gilt auf der Strecke als radikal kompromisslos. Einen Titel (1994) gewann er durch eine Kollision im letzten Rennen mit Damon Hill, einen anderen (1997) verlor er gegen Jacques Villeneuve durch einen Rammstoß. Schumacher gilt aber auch als akribischer Arbeiter, der alles für den Erfolg gibt. Keiner trainierte und testete so oft wie er. Es sprudelte nur so vor Ehrgeiz. Und auch als Gegner konnte man mit Schumacher befreundet sein, wie etwa Mika Häkkinen, der Schumacher 1998 und 1999 schlagen konnte.

Ralf Schumacher war lockerer, fast so, wie der alte Michael Schumacher in dessen zweiten Karriere. Er hatte immer einen dummen, meist aber echt guten Spruch auf der Lippe. Er flachste rum, er war ehrlich und geradlinig – etwas, das man oft bei Michael vermisste. Trotzdem war Ralf Schumacher nicht so erfolgreich. Nachdem er bei BMW Williams gegen Juan-Pablo Montoya das Nachsehen hatte, war seine Karriere in Spitzenteams de facto gelaufen. Er kam zu Toyota, doch die Japaner bekamen trotz riesigen Unsummen den Laden nie zum Laufen. Ende 2008 fiel Schumacher durch den Rost, nachdem er für das Force-India-Cockpit 2009 nicht ausgewählt wurde. Seitdem fährt er in der DTM für Mercedes, zeigte 2011 auch erstmals ordentliche Ansätze. Ein F1-Comeback erscheint äußerst unwahrscheinlich.

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