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Serie: Brüderpaare in der F1: 10. Gilles und Jacques Villeneuve

Geschrieben von: Michael Zeitler.

Serie: Brüderpaare in der F1: 10. Gilles und Jacques Villeneuve

von Michael Zeitler

Gilles' Sohn Jacques wurde Weltmeister, Gulles' Bruder Jacques konnte sich nicht in der Formel-1 behaupten.

| Donington (!NS!DE-RAC!NG) - Gewiss werden jetzt welche mit der Nase rümpfen: Jacques war doch Gilles’ Sohn. Das trifft auf jenen Jacques Villeneuve zu, der 1997 F1-Weltmeister wurde. Gilles’ Fans sind überzeugt: Damit heimste Jacques jenen Erfolg ein, den Gilles nur durch seinen Unfalltod 1982 verwehrt blieb. Es gibt aber noch einen zweiten Jacques Villeneuve, nämlich den Bruder von Gilles. Er fasste in der Formel-1 nie wirklich Fuß. 1981 konnte er sich bei seinen zwei Einsätzen für Arrows jeweils nicht qualifizieren. Das ließ ein Vollzeitengagement bei dem Team für 1982 scheitern. Auch Verhandlungen mit dem Osella-Team versandeten. 1983 hätte er für ein Ligier-Cockpit vier Millionen Euro zahlen müssen, aber darauf hatte er kein Interesse. Die Beziehungen zu Ligier kamen noch durch Gilles zustande. Gilles wurde nachgesagt, einen eigenen Rennstall mit Ligier-Fahrzeuge gründen zu wollen. Er war auch stets bemüht, seinem Bruder Jacques ein Cockpit zu verschaffen. 1983, Gilles lag längst schon unter der Erde, gab es noch einen Versuch von Jacques, für RAM mit einem March Ford. Wieder ohne Qualifikation.

Gilles Villeneuve war weitaus erfolgreicher. Immerhin sechs Siege standen dem Kanadier am Ende zu Buche. Gilles war bei Ferrari ein Idol. Charismatisch und mit einem erschreckend spektakulären Fahrstil. Das kam bei den Fans natürlich an, auch wenn es immer wieder zu haarsträubenden Unfällen kam. Normalerweise nähern sich Fahrer einem Limit von unten heran, Villeneuve näherte sich dem Limit von oben. In Japan wurden durch einen Unfall von Villeneuve zwei Fotografen tödlich verletzt. Sie begaben sich in einen abgesperrten Raum unmittelbar an der Rennstrecke. 1979 kämpfte Villeneuve gegen seinen Teamkollegen Jody Scheckter um den WM-Titel. Beide verstanden sich prächtig. Scheckter setzte sich knapp gegen Villeneuve durch. 1982 hätte sein Jahr werden können. Schon in Belgien verunglückte er durch einen Unfall mit Jochen Mass und verletzte sich dabei tödlich.

 

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