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Sonstiges: Laurens Vanthoor – von der F3 in die WM

Sonstiges: Laurens Vanthoor – von der F3 in die WM

von Daniel Geradtz

Der junge Belgier Laurens Vanthoor ist in diesem Jahr erfolgreich in die GT1 WM eingestiegen.

Laurens Vanthoor beim Macao Grand Prix: Es war sein letztes F3 Rennen. Foto: VW Motorsport| Zolder (!NS!DE-RAC!NG) - „Er könnte mein Vater sein“, sagt Laurens Vanthoor über Stéphane Ortelli, seinen Teamkollegen in der GT1 WM. Damit unterstreicht der Belgier seinen schnellen Aufstieg. Vanthoor ist Jahrgang 1991, Ortelli 1971. Ortelli ist einer der erfahrensten Piloten im Sportwagen Abseits der großen Namen, die vertraglich an Werke gebunden sind. Das weiss Vanthoor zu schätzen. Er erhält viel Unterstützung und Hilfe vom Monegassen. Dies auch abseits der Rennpiste.

2009 wurde Vanthoor im Alter von 18 Jahren Meister im ATS Formel 3 Cup, es folgten zwei durchwachsene Saisons in der F3 Euroserie und nun ist er in einer der wenigen Weltmeisterschaften im Motorsport angekommen, wo er auch bleiben möchte. „Ich hatte vor der Saison Möglichkeiten, in der GP2 und der World Series by Renault zu starten, aber dazu fehlte das Geld“, gibt er offen zu. Außerdem hielt er ein weiteres Jahr in einer Nachwuchsserie nicht für sinnvoll.

Gleich im ersten Sportwagenrennen zeigte er, dass der Schritt der richtige war. Zusammen mit Ortelli sicherte er sich im Audi R8 LMS des belgischen WRT Teams den Doppelsieg in Nogaro. Auch nach dem zweiten Meisterschaftswochenende in Zolder, wo es nicht optimal lief, liegen beide in Führung in der WM-Wertung. Schon nach kurzer Zeit kam Vanthoor daher zu der Erkenntnis, nicht mehr zurück zu wollen. „Das Thema Formel 1 ist für mich abgeschlossen. Ich bin jetzt bei Audi Belgien und würde gerne im Bereich Sportwagen oder sogar DTM Fuß fassen.“ Den seiner Meinung nach wichtigsten Schritt hat er aber bereits absolviert. Er hat den Motorsport zu seinem Beruf gemacht.

Dem Volkswagen Konzern ist er seit seinem Einstieg in den Motorsport verbunden geblieben. Schon als VW 2008 in die Formel 3 zurückkehrte war er im Team von Frits van Amersfoort einer jener Fahrer, die auf die Motoren der Wolfsburger vertraute. EIn Jahr später folge schließlich der Titel. Auch in der Euroserie dockte er bei einem Team mit VW Aggregat an, nämlich Signature. Drüber hinaus bestritt er alle Gastrennen und Einzelevents mit Fabrikanten aus dem Volkswagen Konzern.

Obwohl er nur wenige Meter von der Strecke entfernt wohnt, war es am vergangenen Wochenende das erste Rennen in Zolder. „Ich habe zwar einen perfekten Blick auf die zweite Kurve, bin aber noch nie ein Rennen hier gefahren“, beschreibt er die ungewöhnliche Situation. Wie es dazu kam, ist einfach erklärt. 2008 stieg er in den Formelsport ein und war im deutschen Formel 3 Cup unterwegs. Mit Ausnahme von zwei Gaststars in der belgischen Tourenwagen Meisterschafts hatte bisher noch keine Rennen im Heimatland bestritten. DG

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