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Sonstiges: Vorschau - Das 24-Stundenrennen am Ring

Sonstiges: Vorschau - Das 24-Stundenrennen am Ring

von Michael Zeitler

Die Motorsport-Highlights im Mai gehen los: 24-Stundenrennen auf dem Nürburgring.  

| Nürburgring (!NS!DE-RAC!NG) - Man muss sich schon fragen, wieso das 24-Stundenrennen von Le Mans eigentlich so viel populärer ist als das 24-Stundenrennen am Nürburgring. Die Teilnehmerliste kann es nicht sein: Natürlich starten in Le Mans die großen Werksteams mit ihren ultraschnellen LMP1-Sportwagen. Natürlich kann man das Fahrerfeld miteinander kaum vergleichen. Doch das ergibt sich ja eigentlich auch aus dem Mythos Le Mans.

Ein 24-Stundenrennen ist die härteste Disziplin, die der Motorsport kennt. Motorsport findet im Kopf statt: Eine Ideallinie prägt sich weder im Gasfuß, noch in den Händen eines Rennfahrers. Die Ideallinie prägt sich im Gehirn. Das Gehirn gibt vor: Noch nicht bremsen, jetzt lenken. Das ständige Fahren am Limit, es ist nur bei 100-prozentiger Konzentration möglich. Fahrfehler gibt es, wenn man unkonzentriert ist. Doch wie hält man die Konzentration 24 Stunden lang aufrecht? Natürlich wechseln sich die Fahrer ab. Bei der ersten Nürburgring-Ausgabe 1970 fuhren Hans-Joachim Stuck und Clemens Schickentanz das Rennen noch zu zweit – und siegten. Im Vorjahr wechselten sich mit Marc Lieb, Timo Bernhard, Lucas Luhr und Romain Dumas gleich vier Fahrer ab.

Doch ein 24-Stundenrennen bleibt nach wie vor die härteste Renndisziplin. Und jetzt kommt noch die entscheidende Komponente hinzu, die die Ausgangsfrage aufdrängt: Die härteste Disziplin auf der wahrscheinlich härtesten, gefährlichsten und schwersten Rennstrecke, die diese Welt vorzuweisen hat: Die Nürburgring-Nordschleife. Hier wurden Mythen geprägt, hier wurden Rennfahrerleben geopfert, hier wurden die größten Siege gefeiert. Im Vergleich zum Nürburgring ist die Le-Mans-Strecke so einfach wie das Zweier-Einmaleins.

Le Mans profitiert aber von der Geschichte. Schon 47 Jahre vor dem ersten 24-Stundenrennen auf dem Nürburgring fand erstmals das Rennen in Le Mans statt. Bis dahin hat Le Mans bereits einen Legenden-Status erreicht.

Die 24-Stunden vom Nürburgring stehen nach wie vor im Schatten von Le Mans – aber auch der Nürburgring bietet emotionale Renngeschichten und prominente Fahrer. Im Vorjahr flossen Tränen, als Hans-Joachim Stuck das letzte Rennen seiner Karriere fuhr: Die 24-Stunden am Nürburgring, gemeinsam mit seinen beiden Söhnen!

Auch 2012 gibt es wieder Rennprominenz am Ring, beispielsweise in Form des ehemaligen F1-Fahrers Nick Heidfeld. Gehen wir die Starterliste durch:

Audi ist mit drei R8 LMS vom Team Phoenix und WRT an Bord. Einen steuert Markus Winkelhock auf der Winkelhock-Renndynastie, der bei seinem einzigen Grand Prix 2007 im Spyker Ferrari in Führung lag – auch das auf dem Nürburgring. Unterstützt wird Winkelhock von Marc Basseng, Christopher Haase und Frank Stippler. Aston Martin bringt ebenfalls drei Fahrzeuge an den Start, eines davon wird von den Stuck-Brüdern Johannes und Ferdinand gefahren, ein zweites von Stefan Mücke und Darren Turner.

Vorjahres-Sieger Manthley (mit Porsche-GT3) bringt gleich vier Teams an den Start, darunter Marc Lieb, Romain Dumas, Lucas Luhr und Richard Lietz, also mit zwei Siegern des letzten Jahres. Das Vita4one Racing Team von Ex-F1-Fahrer Michael Bartels hat zwei bekannte Namen im achtköpfigen Kader für die zwei BMW Z4 GT3: Mathias Lauda, Sohn des dreimaligen F1-Weltmeisters Niki Lauda, sowie den ehemaligen F1-Fahrer Pedro Lamy. Das Schubert-Team bringt ebenfalls BMW-Renner an den Start, darunter mit den ehemaligen Werksfahrern Jörg und Dirk Müller, sowie Uwe Alzen und Dirk Adorf.

Bekannte Namen sind außerdem folgende auf der Nennliste: Michael Krumm, Toshio Suzuki (beide für Nissan), Alex Yoong (privater Audi), Michael Ammermüller (Mamerow Audi), Norbert Siedler (Timbuli Porsche), Bas Leinders (VDS BMW), Peter Dumbreck (Falken Porsche), Alexandros Magaritis (Hankook Mercedes), Juichi Wakisaka (Gazoo Lexus), Jan Magnussen (Haribo Chevrolet), Natacha Gachnang (Toyota Swiss) und natürlich viele weitere mehr.

Einen Rennbericht lesen Sie in der sechsten Ausgabe des !R RAC!NGREPORT. Die neueste Ausgabe unseres eMagazins über die WTCC erscheint in der kommenden Woche.

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