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Daytona: Die zweite Generation

Daytona: Die zweite Generation

von Michael Zeitler

Bekannte F1-Sprösslinge in Daytona - aber auch unbekannte. 

| Daytona (!NS!DE-RAC!NG) - Viel Prominenz aus Nascar, IndyCar, DTM und ehemaligen F1-Piloten waren am Wochenende beim 24-Stundenrennen von Daytona am Start – nach Le Mans wohl der Sportwagen-Klassiker schlechthin. Aber in den Starterlisten findet man auch darüber hinaus den ein oder anderen interessanten Namen. Wie zum Beispiel Alex Gurney, der einen Daytona-Prototypen von Corvette auf Rang sieben steuerte – gemeinsam mit Jon Fogarty, Memo Gidley und Darren Law. Gurneys Vater ist in Amerika eine Rennlegende: Dan Gurney. Der US-Amerikaner war auch in der Formel-1 aktiv, fuhr zwischen 1959 und 1970 86 WM-Rennen und gewann vier davon. 1967 beim Belgien GP sogar im Eagle Weslake, ein Rennbolide, der vom eigenen All-American-Racers-Team konstruiert wurde. Eagle-Chassis gab es auch in der IndyCar, teilweise auch mit Gurney am Steuer. Alex Gurneys F1-Zug ist mit 38 Jahren natürlich längst schon abgefahren. In Daytona fuhr er aber bei einem international bedeutenden Rennen – und kam eben auch in die Top-10.

Diesen Sprung verpasste David Donohue, dessen Vater Mark Donohue zwischen 1971 und 1974 für das US-Topteam Penske 14 WM-Rennen in der Formel-1 fuhr. Ausgerechnet beim F1-Debüt holte Donohue seine beste Platzierung: Rang drei beim Kanada GP 1971, allerdings setzte Penske damals noch einen McLaren-Kundenwagen ein. David Donohue ist inzwischen 46 Jahre alt und platzierte einen Porsche in der GX-Klasse auf Rang 26, gemeinsam mit dem Venezuelaner Nelson Canache, Shane Lewis, sowie Jim Norman. Beide Donohues haben Daytona bereits gewonnen: Als David 2009 den Sieg holte, passierte das 40 Jahre nach dem Triumph seines Vaters. Der Sieg 2009 auf einem Riley-Porsche schrieb aber auch aus anderen Gründen Geschichte: Weil Donohue nur 0,167 Sekunden vor Juan-Pablo Montoya das Ziel erreichte, war es das knappste Ergebnis in der Geschichte eines 24-Stundenrennens. Anders als etwa in Le Mans kommt in Daytona aber viel häufiger das Safety-Car zum Einsatz. Montoya ist getröstet: Der Ex-F1-Sieger gewann die Ausgabe am Wochenende in einem vom Ganassi-Team eingesetzten Riley BMW.

Ein anderer US-amerikanischer Ex-F1-Pilot im Daytona-Feld von 2013: Boris Said. Sein Vater Bob Said fuhr allerdings nur einen F1-WM-Lauf: 1959 beim USA GP. Mit seinem Connaught schied er allerdings vorzeitig aus. Boris Said wurde am Wochenende in einem BMW-GT-Rennwagen 28. MZ

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