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NASCAR: 28 Verletzte beim DRIVE4COPD 300

NASCAR NWS: 28 Verletzte beim DRIVE4COPD 300

von Michael Zeitler & Roland Schäfges

28 Zuschauer werden beim NASCAR-Nationwide-Auftakt verletzt.

| Daytona (!NS!DE-RAC!NG) - „Wir wissen, dass Motorsport gefährlich ist, aber besonders traurig ist es, wenn Zuschauer involviert sind“, sagte Daytona-Nationwide-Sieger Tony Stewart. Der Childress-Chevrolet-Pilot konnte sich über seinen ersten Sieg beim in Daytona ausgetragenenen DRIVE4COPD 300, dem Saisonauftakt der zweiten NASCAR-Liga nicht wirklich freuen. Im Rahmenprogramm der 55. Auflage des Klassikers "Daytona 500" kam es 300m, bei einem sogenannten "Green-White-Checked" vor dem Ziel zu einem Massencrash mit zwölf involvierten Fahrzeugen – und 28 verletzten Zuschauer. Zwei von diesen Zuschauern wurden gar mit Lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der weiße NASCAR-Bolide von Kyle Carson wurde in zwei Teile gerissen, einige Wrackteile der zwölf gecrashten Fahrzeuge, darunter der komplette Vorderwagen inklusive Motor und Radaufhängung von Carson, fanden den Weg in die zum Glück nicht so gut besetzten Zuschauerränge. Unglücklicherweise traf der in die Fangzäune geschleuderte Wagen genau in eine der wenigen Zaun-Öffnungen über denen Zuschauer zur Strecke gelangen könnten ein. Diese Stellen bilden die schwächsten Glieder eines solchen Zauns. Der übrigens auf über 30m komplett aufgerissen wurde. Positiv war, dass der glühende Motorenblock zwar in den Zuschauerbereich gelangt ist, jedoch direkt am Zaun liegen geblieben ist. "Überall flogen Teile herum, es war wie im Krieg", sagte der sich auf der Tribüne sich befindliche Augenzeuge Terry Huckaby im US-Fernsehen "ESPN". "Auf der Tribüne lag ein Motor, es ist kaum zu glauben. Es war schaurig."  Auch der ehemalige NASCAR und IndyCar Champion Tony Stewart äußerte sich ähnlich. "Ich habe in den Spiegel geschaut und die schlimmsten Bilder in meiner Karriere als Rennfahrer gesehen"

 Erinnerung an die Vergangenheit 

Die Bilder der Szene erinnerten viele Beobachter an einige Situationen der Motorsport-Geschichte. Im Oktober 2011 verunglückte Dan Wheldon beim Finale der IndyCar Serie in Las Vegas tödlich als sein Wagen im Zaun (hinter diesem zum Glück keine Zuschauer waren) regelrecht zerfetzt wurde. Dies war kein Unfall mehr sondern wie es auch Norbert Ockenga in seinem Blog schreibt ein Inferno. Auch er erinnert dabei an ein "Ur-Inferno", welches sehr vielen Motorsportfans direkt in Erinnerung gekommen ist. Die "Katastophe von Le Mans" am 11. Juni 1955. Damals flog der Mercedes-Benz Silberpfeil des Franzosen Pierre Levegh nach einer Kollision mit Lance Macklin in den Zuschauerraum. Der Unfall wurde durch den späteren Formel 1 Weltmeister Mike Hawthorn ausgelöst, der Macklin noch überholte bevor er dank neuer Bremstechnik stark und überraschend abbremste um einen Boxenstopp zu machen.  Damals wurden 55 Menschen getötet. Einem Szenario von welchem der Motorsport heute dank sehr viel Glück weit entfernt war. 

 The Show must go on! 

Von den mit vielen Cup-Piloten aufgewärtenten Teilnehmern der Nationwide Series wurde keiner verletzt. Das "Great American Race", das 500 Meilen Rennen zur "Sprint Cup Series"mit den ehemaligen Formel 1 Piloten Scott Speed und Juan Pablo Montoya wird laut offizellen Angaben jedoch ohne Einschänkungen über die Bühne gehen. Vorausgesetzt das Wetter spielt mit. Wetter-Experten sagen eine hohe Regenwarscheinlichkeit für den Staat Florida voraus. Das internationale Medien-Interesse am NASCAR-Auftakt am heutigen Abend (Live ab 18h beim über Sky zu emfangenen Sender "Motorvision.tv") ist größer denn je: Denn im Qualifying sicherte sich überraschend die ehemalige Indy-Car-Pilotin Danica Patrick die Pole-Position! In der fast 60-jährigen Historie der NASCAR-Serie ein einmaliger Vorgang. MZ / RS

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