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Kommentar: Eine Frau wird kommen

Geschrieben von: Michael Zeitler.

Kommentar: Eine Frau wird kommen

von Michael Zeitler

Wieso es bald eine F1-Frau geben wird, erklärt !NS!DE-RAC!NG-Redakteur Michael Zeitler.

| Daytona (!NS!DE-RAC!NG) - Die NASCAR findet in den Vereinigten Staaten von Amerika mehr Anklang, als in Europa. Aber der Auftakt 2013 ist auch hier in aller Munde. Erstens wegen des schweren Unfalls zum Ende des Nationwide Rennens. Dann aber auch wegen der Pole-Position von Rennlady Danica Patrick – die erste Frau, der das beim Daytona-500 gelungen ist! Mal sehen, was Sie heute draus macht!

Danica Patrick: Sie machte schon die IndyCar, das amerikanische Pendant der Formel-1, unsicher, gewann 2006 in Motegi ein IndyCar-Rennen – und prompt zeigten auch F1-Teams Interesse an der US-Amerikanerin. Der geplante Test mit Honda kam nie zustande, Patrick blieb in Amerika, wechselt vor wenigen Jahren aber von der IndyCar zur NASCAR. Die Formel-1 ist in weite Ferne gerückt.

In Amerika sind Frauen im Rennsport etabliert. In der IndyCar gibt es seit Jahren Frauen – eine sogar aus der Schweiz: Simona de Silvestro. Sie träumt natürlich auch von der Formel-1, wurde 2012 wegen der schwachen Lotus-Motoren aber unter Wert geschlagen. 2013 soll ein Neuanfang her, im KV-Team als Teamkollegin von IndyCar-Veteran Tony Kanaan.

Aber auch in Europa gibt es immer mehr Frauen: In der GP3 letztes Jahr drei, dieses Jahr wohl wieder zwei (Vicky Piria und Samin Gomez). Auch in der F3-EM wird mit der Kolumbianerin Tatiana Caldéron eine Dame an den Start gehen. Das F1-Traditionsteam Williams beschäftigt mit Susi Wolff eine Frau als Test- und Ersatzfahrerin. Sollte Pastor Maldonado oder Valtteri Bottas nicht einsatzfähig sein, könnte es die GP-Premiere von Wolff geben! Als erste F1-Frau seit Giovanna Amati 1992, die sich im Brabham Judd aber nie qualifizieren konnte. Schon 2012 hätte es um ein Haar eine Dame gegeben: Als Timo Glock in Valencia krankheitsbedingt ausfiel, hätte Marussia beinahe ihre Testfahrerin María de Villota befördert. Kurz darauf hatte die Spanierin den schweren Testunfall.

Rennsport war lange Zeit was für Jungs – jetzt fahren aber auch immer mehr Mädels und junge Frauen. Die Wahrscheinlichkeit, dass darunter dann auch mal eine richtig flotte Dame ist, steigt damit immer mehr. Es wird nicht mehr lange dauern, dann wird es wohl eine Frau in der Formel-1 geben, entweder durch üppige Sponsorengelder, oder eben auch durch das Talent. Eine richtig schnelle Nachwuchs-Dame ist derzeit zum Beispiel die Niederländerin Beitske Visser, die derzeit in der ADAC Formel-Master fährt.

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