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Kommentar: Die Zukunft der Reifen

Geschrieben von: Michael Zeitler.

Kommentar: Die Zukunft der Reifen

von Michael Zeitler

!NS!DE-RAC!NG-Redakteur Michael Zeitler über die Reifensituation in der Formel-1.

| Melbourne (!NS!DE-RAC!NG) - Hinter den Kulissen macht der Reifenhersteller Pirelli Druck: Man will endlich eine Entscheidung, ob man auch 2014 noch Reifenlieferant der Formel-1 sein wird – und vor allem, ob man noch alleine die Reifen entwickelt. Pirelli gibt an, für die Planungen sei es unerlässlich, dass man bald bescheid wisse. Doch F1-Promoter Bernie Ecclestone lässt sich noch ein bisschen Zeit. Die Gründe sind verschiedene. Der hauptsächliche: Erst einmal muss die Debatte um das Concorde Agreement, also um die F1-Verfassung, geregelt sein. Denn die Entscheidung, wie viele und wer Reifenhersteller in der Königsklasse des Motorsports wird, trifft ohnehin der Automobilweltverband FIA.

Dann gibt es aber auch noch zwei weitere Gründe: Keiner weiß, was die Teams 2014 wollen. Die Umstellung auf Turbomotoren ist ein Unsicherheitsfaktor genug, die permanente Reifenlotterie, für die Pirelli mit den schnell abbauenden Reifen derzeit sorgt, ist von den Rennställen nicht mehr so gewünscht. Pirelli kann man erstmal gar keinen Vorwurf machen, denn genau diese Spannungselemente wurden Pirelli zum Auftrag gemacht. Aber jetzt wandelt sich das Bild – weil die Teams hunderte von Millionen Euro für die Entwicklung ausgeben und dann doch die Reifen den größten Einfluss haben. Und eben wegen den Turbomotoren 2014, die gerade auf der Hinterachse so viel Leistung generieren werden, dass man haltbarere Reifen braucht.

Außerdem liebäugeln ein paar Teams mit einem anderen Reifenhersteller. Die Rede ist von Michelin. Steigt Michelin ein, wird Pirelli vielleicht gar keine Kunden mehr haben. Obschon Pirelli ja extra derartige Reifen bauen sollte, wie sie jetzt eben sind, traut fast keiner Pirelli zu, im direkten Wettbewerb zu bestehen. Was gegen den Reifenkrieg spricht: Die Kosten sind schon jetzt enorm hoch, jetzt auch noch Wettkampf um das beste Schwarze Gold würde noch mehr Geld verschlingen – und noch mehr F1-Teams zu Fall bringen.

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