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Blog: Anderes Quali-Prozedere muss her

Geschrieben von: Michael Zeitler.

Fairness muss siegen.

Blog: Anderes Quali-Prozedere muss her

von Michael Zeitler

 

Fairness muss siegen.

| Melbourne (!NS!DE-RAC!NG) - Warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht – das ist immer wieder mal das Motto der F1-Regeln. Nachdem in Melbourne der Samstag so verregnet war, das abgebrochen werden musste, fragte sich jeder: Und was jetzt? Wie wird gestartet? Das Reglement dazu ist zwar eigentlich eindeutig, aber kompliziert. Sollte gar kein Qualifying gefahren werden, dann wird die Startreihenfolge nach der Startnummern der einzelnen Fahrer festgelegt. Also stünde Weltmeister Sebastian Vettel auf der Pole-Position, Mark Webber auf Rang zwei, Fernando Alonso auf der drei und so weiter.

Mit Fairness hat das nicht wirklich etwas zu tun. Viele fragten sich: Wieso kann nicht einfach der Quali-Abschnitt eins von gestern gewertet werden, der ja beendet wurde. Dann wäre Nico Rosberg von der Pole-Position gestartet. Tatsächlich wäre das die fairste Vorgehensweise. Sollte das Qualifying nicht über die Bühne gebracht werden, dann muss die Reihenfolge von der letzten offiziellen Sitzung davor zählen. Also beispielsweise das Ergebnis aus dem dritten Freien Training, wenn nicht einmal das Q1 gefahren werden kann. Die Teams wollten die Regeln im Winter gemäß „Auto, Motor und Sport“ tatsächlich dahingehend ändern. Aber ein Team schoss quer, man wird sich leicht ausrechnen können, welches: Red Bull, von der aktuellen Regel zumindest jetzt als Weltmeister bevorzugt.

Es war das dritte Mal in der F1-Geschichte, dass das Quali witterungsbedingt auf den Sonntag verschoben werden musste. 2005 zum ersten Mal, als ein Taifun über Suzuka fegte. Auch wenn der Arbeitstag eines F1-Piloten mit Quali und Rennen länger ist als üblich, ist das freilich theoretisch ohne weiteres möglich. Aber leiden müssen die Rahmenrennserien: Die australischen Tourenwagen-Fahrer mussten jedenfalls in Melbourne nur zuschauen. Auch das ist nicht fair…

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