"Wussten S!E, dass...?": Welches Team fuhr den Adler auf der Nase?

Geschrieben von: Roland Schäfges. Veröffentlicht in "Wussten S!E, dass...?"

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"Wussten S!E, dass...?": Welches Team fuhr den Adler auf der Nase?

 

Wussten Sie, dass, die Fahrzeuge von Dan Gurney Eagle genannt wurden?

| 5. AUSGABE: Wussten S!E, dass die Rennfahrzeuge des Amerikaners Dan Gurney alle Eagle genannt wurden. Das Angelo American Racers Team (AAR) startete als europäischer Ablegers des All American Racers Team von Carrol Shelby von 1966 bis 1969 unter Gurney´s Leitung in der Formel 1 Weltmeisterschaft. Dabei folgte auf das Debüt in Spa 1966, der legendäre Sieg im Jahr 1967 in einer richtigen Ardennen schlacht. Legendär nicht nur weil Phil Hill mit einem Kamerawagen (für den Spielfilm „Grand Prix“; Anm. d. Red) dem Feld hinterher fuhr, sondern auch weil ein heftiger Regen das Feld auseinander gespült hat. Das Angelo American Team leistete Pioneer-Arbeit für Goodyear im europäischen Motorsport und begann somit den Siegeszug mit den Eagle F1 Reifen welche bis 1998 anhielt. Ende 1969 zog man sich aus der Formel 1 zurück.

Anschließend verfolgte das Team bis einschließlich der Meisterschaftssaison 1999 der PPG CART World Series hauptsächlich amerikanische Motorsportprojekte.

Der Eagle, sprich der Adler, ist das US-Amerikanische Wappentier. Gurney wollte mit dem Wappentier, welches seit den 70er Jahren auch auf den Fahrzeugnasen lackiert wurde, seinen Nationalstolz zum Ausdruck bringen. Der Adlerkopf, welches die AAR Fahrzeuge schmückte wurde zum Kultobjekt bei den Rennfans. Auf der ganzen Welt hatten die Eagle-Fahrzeuge eine hohe Fangemeinde.

Viele Jahre arbeitete der Kalifornier mit dem All American Eagle Team als Offizielles Toyota Werksteam in ISMA und CART. Im Jahr 1999 stellte das AAR Team die Entwicklung und Fertigung eigener Monoposto-Fahrzeuge endgültig ein. Einer der letzten Fahrer für das die All American Racers war u.a. der Neffe des legendären Juan Manuel Fangio, Juan Mauel Fangio II oder Alex Barros, welcher meistens mit der Startnummer 36 an den Start ging. Langjähriger Sponsor war der Schmierstoffhersteller Castrol.

Zwischen den 70ern und 1999 gewann das Team mit seinen Eagle Fahrzeugen 51 Rennen der CART bzw. IndyCar Meisterschaft. Hinzu kommen Siege bei den Sportwagen, in Indianapolis und der Formel 1 Weltmeisterschaft.

Übrigens: Im Jahr 1971 entwickelte das Gurney Team den sogenannten Gurney-Flap. Einer Abrisskante am der oberen Kante des Heckflügels. Dieser fand sehr schnell auch den weg in die Serie. So ist dieser heute, aus dem modernen Sportwagenbau nicht mehr wegzudenken.
Das Menard Team Gordon, welches ende der 90er Jahren in der CART Series am Start war, hatte auch einen Adlerkopf auf die Nase lackiert. Jedoch gab es keinerlei Verbindungen zum All American Racer Team.

Ihr Roland Schäfges


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Antwort Online: 12. Januar 2008 ab 22:30h bei !NS!DE-RAC!NG

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