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Blog: Deswegen keine drei Wagen pro Team

Geschrieben von: Michael Zeitler.

Der Malaysia GP hat vielschichtige Problematiken offenbart.

Blog: Deswegen keine drei Wagen pro Team

 von Michael Zeitler

 

Der Malaysia GP hat vielschichtige Problematiken offenbart.

| Sepang (!NS!DE-RAC!NG) - Selten wird nach einem Rennen so viel diskutiert, wie jetzt nach dem Malaysia GP. Denn das Rennen hat einfach die verschiedenen Facetten dieses Sports gezeigt – und vor allem: Die verschiedenen Probleme. Eines hat nur peripher damit zu tun, aber eben auch: Der Malaysia GP 2013 war ein perfektes Argument dafür, wieso ein F1-Team eben keine drei Wagen pro Teams einsetzen sollte. Genau das fordert seit Jahren aber Ferrari-Chef Luca di Montezemolo und genau das könnte jetzt auch bald so kommen: Den F1-Teams geht es zusehends schlechter. Sogar recht gefestigte Teams wie Lotus und Sauber sollen zum Verkauf stehen. Viele glauben: Bald wird es richtig krachen, wenn sich die Teams nicht endlich auf eine Ausgabenbegrenzung einigen.

Ich seh’ derzeit – im Falle einer Nichteinigung – zwei Möglichkeiten: Erstens werden manche Teams permanent verkauft werden. Wozu das führt, kann man am Force-India-Team perfekt sehen: Ursprünglich war die Mannschaft das Jordan-Team, dass die Topteams immer wieder ärgern konnte: Jordan gewann immerhin vier F1-Rennen. Dann wurde es jährlich weiterverscherbelt: Erst an Midland, dann an Spyker, letztlich an Force India. Während sich das Team inzwischen wieder erholt und wieder stark mitmischt, war der Rennstall in jenen Jahren ganz hinten anzutreffen. Mit anderen Worten: Das F1-Feld wird nicht mehr lange so eng beisammen bleiben wie aktuell. Schon der große Regelumbruch wird die Autos wieder etwas weiter auseinander ziehen, aber wenn dann viele Teams eher um das finanzielle Überleben anstatt um die letzte Zehntelsekunde auf der Rennstrecke kämpfen, wird dies die Schere zwischen stark und mittelprächtig weiter auseinander treiben.

Möglichkeit zwei: Manche Teams gehen Pleite und dann ist das Fahrerfeld gleich wieder so stark reduziert, dass es tatsächlich zu drei Wagen pro Teams kommen könnte. Aber damit würde der Sport an Wettbewerb verlieren, weil dann haben die Teams noch mehr Möglichkeiten, Ergebnisse und Rennen selbst am Kommandostand zu bestimmen wie im Falle Red Bull und Mercedes in Malaysia. Malaysia hat gezeigt: Drei Autos pro Team ist keine Lösung, die zu bevorzugen wäre.

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