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200 GP Fernando Alonso: Und ewig grüßt das Alphatier

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200 GP Fernando Alonso: Und ewig grüßt das Alphatier

 von Johannes Mittermeier

 

In China fährt der zweimalige Weltmeister sein Jubiläums-Rennen. Vorab beleuchten wir seine bisherige Laufbahn - gegliedert in Rubriken, die man in dieser Form vielleicht nicht erwartet.

| Schanghai (!NS!DE RAC!NG) - Der Vorabend zur runden Zahl ging gründlich daneben. In Malaysia kam Alonso gerade eine Runde weit. Obendrein muckt plötzlich einer auf, den der unumstrittene Star der Scuderia in den letzten Jahren bis ans Äußerste getriezt und gezähmt hatte: Felipe Massa besaß die Frechheit, vier Mal in Folge schneller zu sein im Qualifying. Fünf Mal wären (Negativ-)Rekord für Alonso...

Der Vize-Weltmeister und Ferrari begingen das Jubiläum bereits vor drei Wochen - was nahe lag, holte der Spanier in Sepang doch vor zehn Jahren seine erste Pole Position. Wer die Grand-Prix-Bücher aber ganz genau durchforstet, der stößt auf das Farce-Rennen von Indianapolis 2005 mit sechs Autos. Auch Alonso gehörte damals zu den Michelin-bereiften Fahrzeugen, die nach der Einführungsrunde an die Boxen abbogen. Deshalb stehts sein 200. Rennstart erst jetzt im Reich der Mitte an.

 

Punktesammler & Kilometerfresser

Die Zahlen aus 199 Rennen sind ansehnlich. 22 Poles, 19 schnellste Rennrunden, 30 Siege und insgesamt 1382 WM-Punkte (in zwei Systemen) unterfüttern den Status als herausragender Fahrer. 87 Mal steht Alonso auf dem Podium. Das macht bereits Platz drei in der ewigen Bestenliste, hinter Michael Schumacher (155) und Alain Prost (106), aber vor einem Ayrton Senna mit 80 Besuchen bei der Siegerehrung. Für Interessierte: Es folgen Kimi Raikkönen (70), Rubens Barrichello (68), David Coulthard (62), Nelson Piquet (60), Nigel Mansell (59) und als Zehnter Niki Lauda (54). Nettes Spielchen am Rande: Alonso dreht bis dato exakt 1649 Führungsrunden, die Gesamtdistanz erstreckt sich dabei auf circa 8100 Kilometer.

 


Vater & Flavio
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Als er drei Jahre jung ist, baut Papa José Luis ein Kart. Der achtjährigen Schwester Lorena ist das laute und stinkende Gefährt schnuppe, für klein Fernando aber sollte es die Welt bedeuten. Dreimal wird er spanischer Junioren-Kartmeister (1993, 1994, 1995), 1996 gewinnt er die Junioren-Kart-WM, 1998 reicht es zum europäischen Kart-Vizemeister. Ende 1999 darf er für Minardi ins Steuer greifen und ist auf Anhieb 1,5 Sekunden schneller als die anderen Testpiloten. Nachdem Alonso die Formel-3000-Saison im Jahr 2000 als Gesamtvierter abschließt, erhält er prominenten Besuch - von Flavio Briatore. Der findige Italiener erkennt als einer der Ersten, mit welchem Talent der Jüngling gesegnet ist. Er unterbreitet ihm einen Managementvertrag. Fernando unterschreibt.

 


Reservebank & Thronfolger

2001 debütiert Alonso als 19-jähriger im hoffnungslos unterlegenen Minardi (Kosename: „Lustiger Letzter“). Man muss sich klarmachen, wie lange das zurückliegt. Mika Häkkinen bestreitet in jenem Jahr seine letzte Saison in der Formel 1, ebenso Jean Alesi. Michael Schumacher sackt seinen vierten Titel ein. Auf dem (rappelvollen) Hockenheimring rasen die hochgezüchteten Boliden mit 360 Sachen in die Einsamkeit über schier endlose Waldgeraden. Und der bubenhafte Spanier ist mittendrin.

 

Als der Kurs 2002 massiv verändert wird, bleibt Alonso nur die Zuschauerperspektive - obwohl er im Minardi geglänzt hatte. Manager Briatore beharrt darauf, dass ein Lehrjahr als Test - und Ersatzfahrer bei Renault der richtige Weg ist. Alonso pariert, auch wenn er sich zähneknirschend in die Reserve fügt. Doch Briatore behält Recht. Fortan nimmt die Karriere endgültig Fahrt auf, und zwar im Überschalltempo. 2003 wird Alonso zum Renault-Stammpiloten befördert, gewinnt im selben Jahr sein erstes Rennen. 2005 entthront er den langjährigen König Michael Schumacher, 2006 setzt er sich in dessen (vorläufiger) Abschiedssaison ein weiteres Mal durch. 2007 bringt den Wechsel zu McLaren und dort nur Knatsch und Ärger. 2008 und 2009 entpuppen sich als verlorene Jahre bei Ex-Team Renault, das den Anschluss an die Spitze verpasst hatte. Seit 2010 dirigiert der Spanier die Italiener von Ferrari nach seiner Pfeife - allen voran einen braven Brasilianer.


Aufmüpfiger Rookie & fehlende Waldgeraden

Alonso fährt seine zwölfte Saison in der Formel 1, und bis auf eine Ausnahme hat er gegen jeden seiner Stallgefährten die Oberhand behalten. 2001 sieht ein gewisser Tarso Marques kein Land im Minardi-Duell, kaum mehr Erfolgserlebnisse haben Alonsos Kollegen in seiner Renault-Phase zu bejubeln. Weder Jarno Trulli (2003, mit Abstrichen 2004), noch Giancarlo Fisichella (2005, 2006) und schon gar nicht Drei-Rennen-Gefährte Jacques Villeneuve (2004) können dem Spanier dauerhaft Paroli bieten.

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Das ändert sich erst im Jahr 2007. Die Drehbuchautoren wollen es so, dass es ausgerechnet ein unbekannter Neuling wagen sollte, dem zweifachen Champion respektlos die Stirn zu bieten. Lewis Hamilton bewegt sich auf Augenhöhe mit dem in seinem Stolz gekränkten Spanier. Wahrscheinlich ist es weniger das Verdienst Ferraris als die unerbittlich geführten Grabenkämpfe bei McLaren, die Raikkönen den „Titel-Abstauber“ ermöglichen. Denn am Ende schauen Hamilton UND Alonso in die Röhre - beide haben um einen einzigen Punkt das Nachsehen. Der Brite wird als Vize-Weltmeister geführt, weil er bei gleicher Anzahl an Rennsiegen (4) einmal öfter Zweiter wird (5). Doch Niederlage ist Niederlage, und wenn sie noch so minimal ausfällt. Rookie bezwingt Doppelweltmeister.

Anschließend macht Alonso mit den Gegnern im eigenen Haus wieder kurzen Prozess. Aber das liegt auch daran, dass es genau genommen keine Gegner sind, sondern zunächst unreife Wasserträger und später ein Adjutant ohne Lobby. 2008/2009 stellen Nelson Piquet jr. und Romain Grosjean keine Gefahren dar (höchstens nützliche Versuchskaninchen für Mauerküsse, siehe unten), dann formt sich Fernando Alonso die Welt so, wie sie ihm passt. Ferrari liegt seinem Aushängeschild zu Füßen, Felipe Massa muss das nicht nur beim Hockenheim-GP 2010 leidvoll erfahren. Bloß ist es da am Offensichtlichsten. Lange, dunkle Waldgeraden hätten sicher nicht geschadet.

 

Innenpolitiker & Heckenschütze

Alonso ist ein Alphatier. So einer duldet keine Götter neben sich, die gleichgestellt und gleichberechtigt sind. Lewis Hamilton bekommt das im gemeinsamen McLaren-Jahr zu spüren. Aber was heißt eigentlich „gemeinsam“, wenn selbst das Team in zwei verfeindete Lager gespalten ist? Die zahlenmäßig überlegene britische Ecke um den smarten Hamilton auf der einen Seite - und die Alonso-Gefolgschaft auf der anderen. Auch bei Red Bull sorgt die Zündstoff-geladene Paarung Vettel/Webber später für so manchen Eklat, doch da tragen sich die Scharmützel hauptsächlich im Rennauto zu. Dagegen stiftet die McLaren-Combo 2007 permanente Brandherde, weil politische Machenschaften hinter den Stellwänden die Atmosphäre vergiften.

 

Alonso erträgt es nicht, von einem Formel-1-Greenhorn bezwungen zu werden. Dass der Nobody dieselbe Behandlung wie er - er, der Doppelweltmeister! - erfährt, bringt ihn aus dem Konzept, vielleicht zum einzigen Mal in seiner Laufbahn. Der schwelende Streit gipfelt in der Budapest-Blockade, als Alonsos kalkuliertes Warten in der Box einen letzten Quali-Versuch von Hamilton vereitelt. Ron Dennis hat die Nase gestrichen voll von Egoismus und Intrigen. In seinem Rennstall wird an verschiedenen Strängen gezogen, ja sogar bewusst gegeneinander gearbeitet. Hans-Joachim Stuck bemerkt mit scharfer Zunge: „Alonso steht am Scheideweg seines Lebens. Er merkt, dass erstmals ein Teamkollege schneller ist. Entweder er wird jetzt zum Arschloch. Oder er lernt daraus und schlägt zurück.“

Nun, er schlägt zurück. Aber nicht so, wie man es von einem Champion erwarten muss. Die Nebenbetätigung als Heckenschütze beeinflusst seine Leistungen, doch das offene Messer trifft ausschließlich den Täter - und das bis ins Mark. Der „Krieg der Sterne“ bringt sowohl Hamilton als auch Alonso um die WM. Der Spanier weiß, dass es keine silberne Basis mehr gibt. Fluchtartig sucht er das Weite. Und landet in der Obhut Flavio Briatores.

 

Weitere Konfliktherde schließt das nicht aus. Schon im nächsten Jahr, 2008, folgt ein unrühmlicher Höhepunkt - wenn auch indirekt: In der „Crashgate-Affäre“ von Singapur fährt Teamkollege Piquet per Order in die Mauer und provoziert damit eine Safety-Car-Phase. Zufälligerweise just zu einem Zeitpunkt, als Alonso in die Boxenstraße abbiegt. Schließlich gewinnt er das Rennen... Eine Beteiligung an den Absprachen kann ihm nie nachgewiesen werden, die Überreste vom einstigen Saubermann-Image aber bleiben zunehmend im Dickicht des neu gezeichneten „Skandalonso“-Bildes haften. Die Hockenheim-Stallorder zeichnet das Image zusätzlich krakeliger, ebenso Massas „Getriebeproblematik“ aus dem letzten Jahr.


Petrus, Fortuna & Kupplungsdefekte

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Fernando Alonso gewinnt 2003 auf dem Hungaroring seinen ersten Grand Prix, und man merkt nicht erst an diesem schwül-heißen Augustnachmittag in Budapest, dass da ein Star heranwächst. Souverän und nie gefährdet triumphiert der damals gerade 22-jährige Asturier im Renault - und fügt dem amtierenden Weltmeister Michael Schumacher die größtmögliche Demütigung zu: Er überrundet ihn kurz vor Schluss. Knapp eineinhalb Jahre später kämpft der inzwischen siebenfache Champion mit spitzeren Waffen. Eine Ausnahme in der missratenen Saison 2005, die eine Wachablösung darstellt. Bereits in Imola vollzieht Alonso sein vorgezogenes Meisterstück: Obwohl ihm der drängelnde Schumacher-Ferrari nicht aus den Rückspiegeln weicht, schafft er es durch famose Kaltblütigkeit, den Sieg ins Ziel zu retten. Wer an Glück und Zufall glaubt, hört besser genauer hin, als der Spanier hinterher spricht: „Meine einzige Chance bestand darin, vor den langsamen Passagen extrem zu verzögern. Ich bremste stärker als normal, um Michael aufzuhalten. Während des Herausbeschleunigens aus den Kurven konnte er deshalb nie weit genug aufschließen, um mich am Ende der Geraden zu überholen.“

San Marino 2005 markiert den Beginn einer neuen Regentschaft in der Formel 1. Über die Jahre holt sich Alonso so manchen Sieg allein durch fahrerische Extraklasse. Beispiel Singapur 2010: Wieder ist es ein Deutscher, der ihn unter Druck setzt, diesmal Sebastian Vettel, doch der Spanier erlaubt sich nicht den kleinsten Fehler im ausgeleuchteten Kurvenlabyrinth - und gewinnt. In der vergangenen Saison helfen bei den Triumphen in Malaysia und Valencia Petrus und Fortuna - im Fahrerlager aber tuschelt man anerkennend, dass nur ein Fernando Alonso in der Lage gewesen wäre, aus den chaotischen Umständen maximalen Profit zu schlagen.

 

Beim Gepriesenen steht indes ein Rennen ganz oben auf der Liste, das wohl die Wenigsten allzeit griffbereit haben. Ein Grand Prix, bei dem er nicht siegte, bei dem er nicht auf dem Podest stand, bei dem er noch nicht einmal die Zielflagge sah. Malaysia 2010. Erinnert sich irgendwer? Alonso fällt in der Endphase mit Motorschaden aus, das eigentlich Bemerkenswerte ist allerdings eine defekte Kupplung, die bereits in der Einführungsrunde (!) ihren Geist aufgibt. Trotzdem kann er sich vom 19. Startplatz auf Rang neun verbessern, ehe ihm der Motor um die Ohren fliegt. Seine Selbsteinschätzung ändert das nicht: „Ich bin noch nie einen Grand Prix gefahren, bei dem ich meinen Fahrstil so sehr anpassen musste und dennoch gute Zeiten hatte. Ich weiß, dies wird aufgrund des Ergebnisses vergessen werden, aber das war das beste Rennen meines Lebens. Ich werde das in ein paar Jahren sagen und man wird denken, ich bin verrückt."


Geschenkkarten & Plüschkissen

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Wer kontinuierlich in WM-Kämpfe verstrickt ist, pickt sich zwangsläufig Mitstreiter heraus, die dieselben Ambitionenhegen. Die Reihe der Alonso-Antagonisten beginnt bei Schumacher, läuft über Raikkönen, Hamilton und endet vorerst bei Vettel. Das Verhältnis zum Deutschen mag keine kitschige Lovestory sein, doch abgesehen von den üblichen Sticheleien und ein paar eigenwilligen Twitter-Meldungen dominiert der Respekt. Eine gepflegte Feindschaft gibt es nur mit Hamilton 2007 - die sich heute wie von Geisterhand gesteuert in Wohlgefallen aufgelöst hat. Angeblich.

Die gegenseitigen Plüschkissen, die Hamilton und Alonso speziell im vergangenen Jahr austauschen, sind auffällig, wenn nicht sogar verdächtig rosarot. „Ich fühle, dass niemand in der Formel 1 so gut ist wie Alonso“, sagt Hamilton, und Alonso erwidert die Glückwunschkarten mit der prompten Rücksendung: „Der stärkste Gegner, der beste Fahrer? Meine Antwort ist Lewis Hamilton. Das war so im letzten Jahr, so ist es auch dieses Jahr..." Komplimentieren sich da zwei Platzhirsche in ihre verspätete Verbrüderung, die Vettel psychologisch angreifbar machen soll? Ex-Champ Jacques Villeneuve biedert sich jedenfalls in beständigen Abständen an, mit ins Boot steigen zu dürfen: „Fernando Alonso und Lewis Hamilton kämpfen immer, egal, auf welchem Platz sie liegen, egal, wie gut das Auto ist. Die fahren sich immer gleich die Eier aus der Hose. Diesen Eindruck vermittelt mir Vettel nicht.”


Schumacher und Alonso bekommen sich nie über die Maßen in die Haare. Vielleicht, weil sie ähnlicher sind als man glaubt. Derselbe Ehrgeiz, derselbe Wille, dieselbe Hingabe. Als er 2005 Weltmeister wird, sagt Alonso: „Gewinnt man den Titel, solange Michael Schumacher noch fährt, ist er mehr wert als in seinem Ruhestand."


Lenker & Denker

Trotz dreier Weltmeistertitel von Vettel und trotz der eigenen sechsjährigen Durststrecke genießt der Spanier in der Formel 1 eine immens hohe Wertschätzung. Der Kompletteste sei er, zweifellos, jauchzten seine Anhänger, weil er alle relevanten Zutaten in sich vereine: Grundspeed, Kompromisslosigkeit, Killerinstinkt, aber auch Übersicht, Rennintelligenz - und die wahrscheinlich elementarste Fähigkeit: Gleichzeitig lenken und denken zu können. Verschenkte Siege, die Fahrfehlern geschuldet sind, gibt das Archiv so gut wie nicht her. Obwohl er 2010 und 2012 „nur“ Vize-Weltmeister wird, wählen ihn die Teamchefs jeweils zum besten Fahrer des Jahres. Zur letztjährigen Saisonhalbzeit kommentiert Alonso die Huldigungen einmal so: „Ihr habt gesagt, ich sei der Beste, weil ich 2008 mit einem schlechten Renault zwei Rennen gewonnen habe. 2009, als ich mit einem Renault, mit dem der Teamkollege in Q1 scheiterte, auf dem Podium war. 2010 habt ihr mich gefragt, ob es meine beste Saison ist, weil ich im Ferrari bis zum letzten Rennen in WM-Führung lag. 2011 dann, weil ich zehn Mal auf‘s Podest kam – mit einem Auto, dass viel schlechter war als Red Bull und McLaren.“

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Und 2012, ist man geneigt zu ergänzen, weil er bis zum Finale Chancen auf die Krone hat, obwohl dem Ferrari im März drei Sekunden auf den Red Bull fehlen. Ein Naturtalent eben, dieser Alonso. 31 ist er, bis 2016 fährt er in Rot, und seien wir doch mal ehrlich: Bei allen Widersprüchlichkeiten, seltsam-peinlichen Samurai-Botschaften und der gelebten Egozentrik - ohne diesen verflixt guten Autorennfahrer wäre die Formel 1 um ein ganzes Stück ärmer. Glückwunsch zum 200., Señor Alonso. JM

 

-> mittermeiers-sportblog.de

 

 

Bildquellen: Lotus (Nr. 1, 3, 5), Bridgestone (2), Red Bull (4)

 


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