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Auto GP: Der Mann des Wochenendes - Kimiya Sato

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Auto GP: Der Mann des Wochenendes - Kimiya Sato

von Michael Zeitler

 

Kimiya Sato war auch in Marokko der Fahrer mit den meisten Punkten - aber nicht der besten Leistung.

| Marrakesh (!NS!DE-RAC!NG) - Zum zweiten Mal in Folge hat Kimiya Sato am meisten Punkte unter den Auto-GP-Piloten gesammelt. Dennoch beträgt der Vorsprung nach zwei Rennwochenenden nur vier Punkte auf Sergio Campana. Das ist also alles andere als glasklar. Sato sammelte in Marokko 27 Punkte, Campana deren 26 – selbst Luciano Bacheta kommt schon auf deren 24, Vittorio Ghirelli und Rückkehrer Daniёl de Jong immerhin auf deren 18.

Die Zahlen verdeutlichen eins: Die Tabellenführung von Sato ist alles andere als sicher. In Monza zogen die Konkurrenten die Augenbrauen hoch, als der Japaner im Regen alle andere wie Marionetten aussehen ließ. Sato beeindruckte durch die Bank. Auch in Marokko fiel Regen – aber nur am Freitag, dann sogar so viel, dass sich kein Rad drehte. Die Rennen waren trockener – und Sato längst nicht mehr so dominierend. Gewonnen hat er kein Rennen, aber eben beide auf dem Treppchen beendet. Aber selbst das steht ja noch zur Debatte: Es gibt Diskussionen darüber ob der Boxenstopp in letzter Sekunde von Sato noch im Rahmen des Reglements war oder nicht.

So recht ein Favorit mag sich bisher noch nicht herauskristallisieren. Am ehesten noch der ehemalige italienische F3-Meister Sergio Campana. Den Italiener hatten nur die wenigsten auf der Rechnung, weil Campana ja auch erst in aller letzter Minute vom neuen Ibiza-Team angeheuert wurde. Im ersten Rennen holte Campana den zweiten Saisonsieg, den dritten Auto-GP-Sieg überhaupt. Im zweiten Lauf kam Campana erst gar nichts ins Ziel, sonst hätte Campana Nordafrika wohl als Tabellenführer verlassen. Mit Campana ist also definitiv zu rechnen, weil auch das Ibiza-Team perfekt aufgestellt zu sein scheint. Sogar der fast 50-jährige Gentleman-Fahrer Giuseppe Cipriani, dem das Team ja gehört, kann so mitkämpfen, sogar gegen den F2-Meister Luciano Bacheta!

Bacheta ist bisher eine der Enttäuschungen der Saison. Sieg im zweiten Lauf hin oder her. Der kam eh nur zustande, weil er durch das umgedrehte Starterfeld (auf den ersten acht Positionen des ersten Rennens) die Pole-Position erklomm. Das schnellste Tempo legte der Brite mit indischen Wurzeln nicht an den Tag. Auch sein Zele-Teamkollege Narain Karthikeyan (ein Vollblut-Inder, der aus der Formel-1 kommt) tut sich gegen die Konkurrenz erstaunlich schwer. Immerhin qualifizierte er sich für Lauf eins schon in der Ersten Startreihe, aber im Rennen wurde er dann doch nur Sechster. Wer auch noch Potenzial hat ist Riccardo Agostini, der mit einem Dreher im ersten Rennen Platz zwei weggeworfen hat.

Campana wird also noch Konkurrenz bekommen. Vielleicht auch noch von Bacheta, der in Marokko der zehnte Brite wurde, der je ein Auto-GP-Rennen gewinnen konnte. Die meisten Siege für die Insel sammelte bisher der amtierende Meister Adrian Quaife-Hobbs (4), gefolgt von Will Bratt und Warren Hughes (je 2), sowie Luciano Bacheta, Adam Carroll, Ben Hanley, Jon Lancaster, Alex Lloyd, Darren Manning und Dino Morelli mit (je 1).

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