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F1: Wie soll eine perfekte Formel-1 aussehen?

Geschrieben von: Michael Zeitler.

Der Versuch einer perfekten Formel-1.

Blog: Wie soll eine perfekte Formel-1 aussehen?

von Michael Zeitler

 

Der Versuch einer perfekten Formel-1.

 Für manche sind die abwechslungsreichen F1-Rennen ein Genuss und Unterhaltung pur. Andere stöhnen: Was hat das noch mit Rennsport zu tun, wenn die Reifen schon nach zehn Runden schlapp machen, ja Fahrer sogar langsamer fahren müssen, um zu gewinnen. Der Rennsport hat sich schon immer verändert, anders als andere Sportarten. Und eine perfekte Formel-1 gab es auch noch nicht. Technisch waren die 70er Jahre zwar bahnbrechend und die Turboära der 80er Jahre extrem, aber dafür gab es auch permanent Verletzte und Tote. Schon damals gab es viele Topstars, dafür aber nicht die Quantität an Qualität wie heute, wo jeder F1-Pilot in der Regel schon seit jüngster Kindheit Rennen fährt. In diesen Jahren war die Ausfallquote auch noch sehr groß, das Glück spielte eine nicht geringe Rolle. Und so lässt sich diese Liste noch beliebig fortführen. Aber wie sollte eine perfekte Formel-1 ausschauen?

Sportliches Reglement
1. Den Teilnehmern ist es freigestellt, wie viele Fahrzeuge sie pro Rennen melden, mindestens jedoch eines pro WM-Rennen. Kundenchassis sind nur für Gaststarter gestattet, etwa Lokalmatadore bei Heimrennen oder junge Talente, die sich in Nachwuchsmeisterschaften bewährt haben. Punkte für die Konstrukteurswertung gibt es nur für das bestplatzierteste Fahrzeug eines Herstellers.
2. Das Budget der F1-Teams ist limitiert auf 80 Millionen Euro. Kontrolliert wird das durch Rechnungsoffenlegung auch an alle Zulieferer und dergleichen. Sollte ein Team beim Schummeln erwischt werden, drohen drastische Strafen: Saftige Geldstrafe beim ersten Vergehen, gänzlicher Ausschluss aus der Formel-1 beim zweiten Vergehen.
3. Die Anzahl der Teilnehmer ist nicht begrenzt. 26 Fahrzeuge dürfen pro Rennen starten, die im Qualifying schnellsten 26 Fahrer sind für das Rennen qualifiziert.
4. Das bestplatzierteste GP2-Team der vorausgegangenen Saison bekommt eine Zahlung von zehn Millionen Euro im Falle eines F1-Engagements im folgenden Jahr.
5. Die Einnahmen aus dem F1-Topf fließen zu 20% in die Taschen der F1-Organisation, zu 80% jedoch an die Konstrukteure. Die 80% werden durch die Anzahl der WM-Punkte geteilt, ein WM-Punkt ist damit so und so viel Geld wert.
6. Die Vergabe der WM-Punkte für die ersten zehn erfolgt nach dem aktuellen Punkteschema. Einen Bonuspunkt gibt es für die Pole-Position.
7. Das Qualifying heißt eine Stunde freies Fahren. Für das Rennen können Reifen frei gewählt werden.
8. Pro Jahr gibt es maximal 20 WM-Rennen. Eine Bonusausschüttung von zehn Millionen Euro gibt es für die besten Fahrer des Grand-Slams, der aus den Rennen Monza, Spa, Suzuka, Nürburgring und Monaco besteht.

Technisches Reglement
1. Die technischen Rahmenbedingungen sind freigegeben: Vorgeschrieben werden nur die Maße, die Sicherheitszellen, sowie die Einschnitte bei der Aerodynamik und ein flacher Unterboden.
2. Auch das Motorenkonzept ist freigestellt, es darf jedoch nicht mehr als 100 Kilogramm Brennstoff pro Rennen verwendet werden.
3. Der Einsatz des KERS ist gestattet, aber darf frei eingesetzt werden (sowohl Speicherkapazität als auch Häufigkeit der Verwendung).
4. Das Technische Reglement bleibt über mindestens fünf Jahre stabil.

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