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F1: Bahrain - Das F1-Wüstenspektakel

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F1: Bahrain - Das F1-Wüstenspektakel

von Michael Zeitler

 

Eine Einstimmung zum Bahrain GP.

| Manama (!NS!DE-RAC!NG) - Motorsport in der Wüste – das hat seinen ganz besonderen Reiz. Unter anderem davon lebt die Rallye-Dakar, die vielleicht berühmteste Extrem-Rallye überhaupt. Motorsportveranstaltungen in der Wüste sind vor allem auch eines: Ein großes Abenteuer. Es gibt viele kleinere, aber auch gut besuchte (und von manchen Automobilkonzernen auch unterstützte) Wüsten- und Safari-Rallyes.

2004 reiste die Formel-1 in die Wüste, als in Bahrain eine 5,407 Kilometer lange Piste vom deutschen Streckenarchitekten Hermann Tilke aus dem sandigen Boden gestampft wurde. Vor dem ersten Rennen war die Angst groß, die Angst vor zahlreichen Motorschäden. Der feinkörnige Wüstensand sollte die Kühler verstopfen und den Motor deswegen zum Überhitzen bringen. Inzwischen haben sich die Teams, wie die Veranstalter darauf eingerichtet, unter anderem wird der Sand um den Rennkurs herum mit einem Spray eingesprüht. Aber wenn der Wind ungünstig kommt, dann hilft auch das nichts: Wir haben auch schon die gelbliche Untergangs-Stimmung bei einem Sandsturm sehen dürfen – aber noch nie an einem Renntag.

Die IndyCar, also das US-amerikanische F1-Pendant, ist schon auf Dirt-Ovalen gefahren – also mit staubig-sandigem Untergrund. Die Rallye-Dakar führt durch die größten Dünen. Aber der F1-Kurs in Bahrain ist natürlich asphaltiert. Aber es ist nicht der Asphalt, der den Kurs eher langweilig erscheinen lässt: Es ist ein typisch moderner Kurs, charakterlos, wenig Überholmöglichkeit, ohne eine Einzigartigkeit. Die Einzigartigkeit eines Wüstenrennens ist auch schon wieder verflogen, inzwischen gibt es ja auch den Abu Dhabi GP.

Am liebsten würden viele F1-Teams gar nicht mehr nach Bahrain reisen. Die Aufstände dort sind immer wieder ein Thema. 2011 musste der Bahrain GP sogar abgesagt werden. Die Rallye Dakar findet aus Sicherheitsgründen längst nicht mehr in Afrika statt, sondern ist nach Südamerika gezogen. Daran wird sich wohl nichts mehr ändern. Aber gegen einen Umzug der Formel-1 nach beispielsweise Katar oder Dubai wird vor allem ein F1-Team was dagegen haben: McLaren. Das bahrainische Königshaus hält 50% Anteile am McLaren-Team. Mansour Ojjeh aus Saudi-Arabien besitzt weitere Anteile, aber das schon seit rund 30 Jahren.

McLaren gehört nach dem schwachen Saisonstart in Bahrain nicht zu den Favoriten. Dafür Fernando Alonso, der als Sieger anreist – und auch in Bahrain öfter wie keiner gewonnen hat: 2005 und 2006 (in seinen WM-Jahren) gewann Alonso im Renault, 2010 schon Mal im Ferrari. Auch sein Ferrari-Stallgefährte Felipe Massa ist wie auf den meisten Tilke-Kursen hier besonders stark: Zwei Mal gewann er den Bahrain GP bereits, auch Jenson Button und Sebastian Vettel gewannen hier schon Rennen. Dazu kommt der Auftaktsieger Michael Schumacher 2004.

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