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GP2: Leimer kontrolliert Hauptrennen

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GP2: Leimer kontrolliert Hauptrennen

 von Michael Zeitler

 

Fabio Leimer und Stefano Coletti bleiben die Fahrer des Jahres, Alexander Rossi auf dem Podest.

| Manama (!NS!DE-RAC!NG) - Die Hauptrennen der GP2-Meisterschaft gehören bisher Fabio Leimer: Bereits den Auftakt in Malaysia konnte der Racing-Engineering-Pilot gewinnen und jetzt siegte er auch in Bahrain. Es war insgesamt sein vierter GP2-Sieg, der ihn jetzt auch wieder an die Tabellenführung in der Meisterschaft brachte. Aber es ist knapper als gedacht, sowohl im Rennen, wie im Quali. Im Rennen, weil Stefano Coletti Leimer nie ganz davon ziehen ließ. Besonders in der ersten Runde stand Leimer unter Dauerbeschuss vom aggressiv fahrenden Rapax-Fahrer. Der Schweizer behauptete sich aber – der Schlüssel zum Sieg. Nach dem Qualifying befürchteten viele aber eine noch viel dominantere Vorstellung von Leimer, denn da war er wie auch im Training eine Sekunde vor dem Rest der GP2-Welt!

Aber auch in der Meisterschaft bleibt es knapp: Zusammen mit den vier Punkten durch die Pole-Position (die zweite nach Silverstone 2012) hat Leimer jetzt 54 Punkte auf dem Konto, genauso wie auch Coletti. Der Monegasse bleibt der ärgste Widersacher von Leimer. Die beiden scheinen auch die Meisterschaft unter sich auszumachen, denn die beiden Top-Favoriten blieben im Hauptrennen in Bahrain punktlos: James Calado musste nach einem Crash in Malaysia ja zehn Plätze in der Startaufstellung zurück und wurde am Ende nur Zwölfter. Direkt hinter ihm kam Marcus Ericsson ins Ziel, der damit sogar noch ohne Punkte dasteht! Der DAMS-Pilot hatte heute Pech: Er sollte neben Leimer aus der Ersten Reihe losbrausen, aber sein Dallara Mécachrome blieb zum Start in die Einführungsrunde stehen.

Dafür gab es einen Raketenstart von Sam Bird, der auf Rang drei in die erste Kurve einbog – hinter Leimer und Coletti. Über die restlichen Punkteplätze entschied neben einzelnen teilweise auch sehr spannenden Positionskämpfen auch die Strategie: Stéphane Richelmi und Debütant Alexander Rossi kamen schon sehr früh, um den weichen Reifen gegen den harten zu tauschen. Bei Rossi ging das voll auf: Am Ende landete der Caterham-Pilot in seinem ersten GP2-Rennen auf Rang drei und damit auf dem Podest! Richelmi hatte im Rennen eine Kollision mit dem anderen Neuling, Sauber-F1-Testfahrer Robin Frijns, und schied aus.

Ein paar Fahrer wählten eine andere Strategie und starteten mit den harten Reifen. Die zögerten den Stopp natürlich weit hinaus. Erst zwölf Runden vor Rennende war die Spitze wieder bereinigt. Dazwischen führte die meiste Zeit Adrian Quaife-Hobbs das Rennen an. Der Brite wurde am Ende Siebter, also ging die Taktik hart zu Beginn, weich am Ende auf. Wobei er alles andere als weich gefahren ist: Der Dreikampf mit Simon Trummer und Tom Dillmann war der beste des gesamten Rennens. Dillmann wurde am Ende Achter und steht damit morgen auf der Pole-Position für das Sprintrennen.

Durch die zahlreichen Fahrer, die auf hart losgefahren sind, mussten Leimer und Coletti auch ihre Qualitäten als Überholer unter Beweis stellen. Beide kamen ohne Kollision an die Konkurrenten vorbei – und gewannen am Ende eben das Rennen.

Ergebnis
1. Fabio Leimer (Racing Engineering)
2. Stefano Coletti (Rapax)
3. Alexander Rossi (Caterham)
4. Felipe Nasr (Carlin)
5. Jolyon Palmer (Carlin)
6. Sam Bird (Russian Time)
7. Adrian Quaife-Hobbs (MP)
8. Tom Dillmann (Russian Time)
9. Simon Trummer (Rapax)
10. Johnny Cecotto jr. (Arden)

Fahrerwertung
1. Fabio Leimer (SUI) 54
2. Stefano Coletti (MON) 54
3. Felipe Nasr (BRA) 36
4. James Calado (GBR) 18
5. Jolyon Palmer (GBR) 18
6. Sam Bird (GBR) 16
7. Alexander Rossi (USA) 15
8. Stéphane Richelmi (MON) 12
9. Mitch Evans (NZL) 11
10. Julian Leal (COL) 10
11. Johnny Cecotto jr. (VEN) 9
12. Simon Trummer (SUI) 8
13. Adrian Quaife-Hobbs (GBR) 6
14. Tom Dillmann (FRA) 4
15. Conor Daly (USA) 2
16. René Binder (AUT) 1
17. Kevin Giovesi (ITA) 0
18. Kevin Ceccon (ITA) 0
19. Marcus Ericsson (SWE) 0
20. Daniel Abt (GER) 0
21. Daniël de Jong (NED) 0
22. Rio Haryanto (IDN) 0
23. Pål Varhaug (NOR) 0
24. Sergio Canamasas (ESP) 0
25. Jake Rosenzweig (USA) 0
26. Nathanaël Berthon (FRA) 0
27. Ma Qing-Hua (CHI) 0
28. Robin Frijns (NED) 0

Teamwertung
1. Racing Engineering 64
2. Rapax 62
3. Carlin 54
4. Arden 20
5. Russian Time 20
6. ART 18
7. Caterham 15
8. DAMS 12
9. MP 6
10. Hilmer 2
11. Lazarus 1
12. Trident 0
13. Addax 0


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