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GP2: Macht sich Frijns rennbereit?

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GP2: Macht sich Frijns rennbereit?

 von Michael Zeitler

 

Robin Frijns in der GP2: Schnell, aber ungestüm. Bald bei Sauber?

| Manama (!NS!DE-RAC!NG) - Es ist kein Geheimnis: Dass Robin Frijns in Bahrain plötzlich im GP2-Cockpit des deutschen Hilmer-Teams sitzt, ist auch auf die Initiative des Sauber-F1-Teams zurückzuführen. Dort ist Frijns als Testfahrer unter Vertrag – und vielleicht auch bald als Stammfahrer. Denn die Leistungen von Esteban Gutiérrez lassen derzeit durchaus zu wünschen übrig. Den Bahrain GP morgen wird der Mexikaner nur als Letzter in Angriff nehmen – weil er wieder Mal in Q1 hängen geblieben ist, er aber gleichzeitig auch mit fünf Strafplätzen wegen der Kollision mit Adrian Sutil in China belegt wurde. Sauber ist derzeit schwächer als erwartet, deswegen fällt es nicht auf, aber das schweizer F1-Team ist beinahe ein Einwagen-Team. Wenn sich Gutiérrez in der zweiten Saisonhälfte nicht gehörig steigert, dann könnte er den Platz an Frijns verlieren.

Deswegen soll sich der Niederländer jetzt auch in der GP2 rennbereit machen. Der Vertrag mit Hilmer gilt bisher nur für das Bahrain-Rennwochenende. In der Wüste hat Frijns gleich überzeugen können: Er qualifizierte sich in den Top-10 und hatte auch gute Chancen, gleich zum Einstand in die Punkte zu fahren. Doch Frijns räumte Stéphane Richelmi ab, zerbrach sich dabei den Frontflügel und kassierte darüber hinaus noch eine Durchfahrtsstrafe. Damit wurde er nur 21. – was auch seine dürftige Ausgangslage für das Sprintrennen morgen sein wird. Frijns ist im direkten Duell oft zu ungestüm: Letztes Jahr entschied er den Titel in der Formel-World-Series-by-Renault durch ein Foul an seinen Widersacher Jules Bianchi für sich.

Den Speed hat Frijns also ohnehin, jetzt muss er vor allem auch eines: Gewillt sein, zu lernen. So wie Gutiérrez, der die Schuld am Crash mit Sutil auch auf sich nahm und jetzt sagt: „Das wird nicht mehr vorkommen!“ Frijns’ Arbeitseinstellung soll dagegen etwas zu wünschen übrig lassen, heißt es immer wieder. Sogar GP2-Cockpits soll er abgelehnt haben. Sauber weiß, wie man mit jungen Talenten umgeht, die GP2 ist genau das richtige für Frijns. MZ


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