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GP2: Rossi mit grandiosem Debüt

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GP2: Rossi mit grandiosem Debüt

 von Michael Zeitler

 

Hintergründe und Geschichtliches: Was für ein GP2-Debüt von Alexander Rossi.

| Manama (!NS!DE-RAC!NG) - Platz eins für Fabio Leimer, vor Stefano Coletti und Alexander Rossi – damit gewann in der GP2 ein Schweizer, vor einem Monegassen und einem US-Amerikaner. Keiner der drei Nationen stellt einen F1-Fahrer, die Tatsache, dass diese drei aber das Podest des F1-Vorzimmers erklommen haben, deutet aber daraufhin, dass sich das bald ändern wird. Gerade ein US-Amerikaner wird in der Formel-1 dringend gebraucht, denn die Formel-1 hat in Amerika nach wie vor einen schwierigen Stand. Rossi galt lange Zeit als viel versprechender Fahrer mit F1-Zukunft. Dann kam die letzte Saison, in der er von Antonio Felix da Costa in der Formel-World-Series-by-Renault krass in den Schatten gestellt wurde.

Rossis Karriere schien eigentlich schon gestrandet: Caterham behielt ihn im F1-Team, aber als Testfahrer kommt man ja kaum zum Fahren. So gerät man in Vergessenheit. Vor dem Bahrain-Wochenende holte Caterham aber Heikki Kovalainen als Testfahrer zurück – und übernahm damit den Platz von Rossi. Doch das brachte den US-Amerikaner wieder auf Kurs: Rossi durfte nämlich in der GP2 für Caterham an den Start gehen – und fuhr als Dritter auf Anhieb auf das Podest. Das ist schon sehr beeindruckend: Zwar fuhr auch Arden-Pilot und Webber-Zögling Mitch Evans als Debütant in Malaysia auf Pole-Position, aber Rossi hat im Winter keinen GP2-Rennwagen getestet: Erst am Freitag nahm er erstmals im Dallara Mécachrome von Caterham Platz!

Jetzt werfen einige ein: Rossi fuhr doch im Winter 2009/2010 bereits acht Rennen für Ocean und Meritus in der GP2-Asia-Meisterschaft – und damit auch auf der Strecke in Bahrain. Nur damals gab es noch nicht die schwer umzugehenden Pirelli-Reifen – und noch eine uralt Spezifikation des GP2-Rennwagens. Nämlich die von der ersten GP2-Saison 2005 an. Rossis dritter Platz in Bahrain war und bleibt beeindruckend, denn damit war er auch deutlich besser als Teamkollege Sergio Canamasas, der Mal wieder eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt bekam: Er drängte James Calado von der Strecke.

Rossi ist also zurück auf F1-Kurs. Der letzte US-Amerikaner auf dem Treppchen eines GP2-Rennens war Scott Speed – auch der letzte US-Amerikaner in der Formel-1 (2006 und 2007 für Toro Rosso): Speed wurde in Hockenheim 2005 für iSport Dritter. Rechnet man die GP2-Vorläufer internationale Formel-3000 und F2-Europameisterschaft dazu, dann gab es immerhin einen US-amerikanischen Sieger: Eddie Cheever. 1977 gewann er zwei Rennen im Ralt BMW von Project Four (dem Team des heutigen McLaren-Boss Ron Dennis), 1979 sogar drei Rennen im Osella BMW des späteren F1-Teams Osella. In der Formel-1 war Cheever einer der letzten richtig erfolgreichen US-Amerikaner: Zwar gewann er nie einen F1-Lauf, aber immerhin fuhr er neun Mal auf das Treppchen. MZ


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