F1: Marussia - Lloyds verkauft Anteile

Geschrieben von: Michael Zeitler.

Britische Bank nicht mehr Teilhaber bei Marussia.

F1: Marussia - Lloyds verkauft Anteile

 von Michael Zeitler

 

Britische Bank nicht mehr Teilhaber bei Marussia.

| Donington (!NS!DE-RAC!NG) - Auf verschiedenen Motorsport-Portalen ist zu lesen: Die britische Bank Lloyds hat ihre 23,5% Teamanteile am Marussia-Team verkauft. Wer die Anteile übernommen hat, ist ungewiss: Das Management um das Manor-Team von John Booth besitzt derzeit rund 7% Teamanteile, der Rest hält der russische Sportwagenhersteller Marussia. Marussia selbst soll aber angeblich längst kein Geld mehr ins Team pumpen. Manche glauben sogar: Noch ist die Saison von Marussia nicht finanziert. Berichte, wonach Grahame Chilton, der Vater von Stammfahrer Max Chilton, sich ins Team gekauft hat, sind ein Märchen. Stattdessen hat Chilton ein ausgetüfteltes Sponsorenprogramm auf Kiel gelegt: Firmen können sich für eine bestimme Summe Anteile an Max Chilton erwerben. Sollte der Brite in der Formel-1 mal richtig Geld verdienen, würden diese Firmen anteilsmäßig Geld erhalten. Ein ähnliches Finanzierungssystem hatte zuletzt Justin Wilson, als er 2003 bei Minardi in die Formel-1 kam. Gespräche mit einem potenziellen Marussia-Investor sollen zerplatzt sein, ebenso eine Fusion mit dem Caterham-Team. Marussia ist auch das einzige Team, das noch kein finanzielles Abkommen mit der F1-Vermarktung geschlossen hat. Auch vom großen F1-Topf dürfte es deswegen derzeit kein Geld geben. MZ

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