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Kommentar der Woche

  • Woche 16| Applaus für Sergio Perez von !NS!DE-RAC!NG-Redakteur Michael Zeitler. Weiterlesen...

Serie: Formel-1 - Die McLaren-Weltmeister: 6. Ayrton Senna

Geschrieben von: Michael Zeitler.

Serie: Formel-1 - Die McLaren-Weltmeister: 6. Ayrton Senna
von Michael Zeitler
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Ayrton Senna ist für viele Fahrer ein Idol, etwa für Michael Schumacher oder Rubens Barrichello. Und Senna ist der 6. Teil unserer McLaren-Weltmeister-Serie.

 

| Interlagos (!NS!DE RAC!NG) - Nur 2 Fahrer konnten für McLaren 3 F1-Weltmeisterschaften gewinnen: Alain Prost und eben Ayrton Senna. Senna schaffte es aber in einem extrem kurzen Zeitraum: Er holte sich 1988, 1990 und 1991 jeweils den WM-Titel mit dem McLaren-Team. Die Beziehung Senna und McLaren war zweifellos eine erfolgreiche Beziehung, aber auch eine Beziehung mit Problemen: Senna war ein eigener Charakter, unverwechselbar; der etablierte Star Prost kam damit nicht zurecht. Zwischen Senna und Prost entwickelte sich eine erbitterte Rivalität, deren Höhepunkt die Kollision beim Japan GP 1989 war, als Prost mit einem Rammstoß gegen Senna den WM-Titel gegen Senna gewann. Beide fuhren damals einen McLaren Honda.

Der Krieg der Superstars
Doch Senna und Prost war bei weitem nicht die einzige Rivalität unter den Topstars der F1-Szene zur damaligen Zeit, eigentlich mochten sich nur sehr wenige Fahrer, die an der Spitze kämpften: Der Streit von Alain Prost gegen Ayrton Senna im McLaren-Team und jener von Nigel Mansell und Nelson Piquet im Williams-Team ist allseits bekannt. Weil Piquet an seinem Status, die brasilianische Nummer 1 in der Formel-1 zu sein, durch Senna ordentlich gerüttelt wurde, waren sich auch Senna und Piquet nicht grün. Mansell und Prost überwarfen sich bei Ferrari, aber auch Senna hatte zu Mansell kein unangespanntes Verhältnis. Klar ist: Senna war auch eine Person, mit der nur wenige Fahrer auskamen. Woran das lag, darüber kann natürlich nur spekuliert werden: Neid, aber auch die leidenschaftliche Hingabe für den Motorsport, der unverwechselbar war, waren sich auch Auslöser. Ein richtig gutes Verhältnis hatte Senna mit Landsmann Mauricio Gugelmin.

Besonders tief saß die Rivalität zwischen Senna und Prost. Piquet bevorzugte in den Medien offen schmutzige Wörter und Beleidigungen, der Kampf zwischen Prost und Senna saß tiefer. Nach Japan 1989 ging es bei den beiden weiter: 1990 in Japan rächte sich Senna mit einem der schlimmsten Fouls in der Geschichte der Formel-1: Vor dem Start kündigte er Rache gegen Prosts Aktion an und tatsächlich fuhr er ihm eiskalt ins Auto. Als Alain Prost 1993 bei Williams Stammpilot wurde, blockierte er das 2. Cockpit für Senna. Prost ließ im Vertrag festhalten, dass Gott weiß wer sein Teamkollege werden kann, aber auf keinen Fall Senna. Einen erneuten Kampf mit Senna im eigenen Team – das war Prost zu viel, zumal er schon bei McLaren nicht so gut aussah gegen Senna, der vor allem im Qualifying mit dem Herz in der Hand um die Strecke heizte.

War Prost also feige? Es darf nicht vergessen werden, dass Senna gleiches schon Jahre zuvor machte: 1986 ließ er sich eine Klausel in den Vertrag schreiben, wonach Derek Warwick nicht sein Teamkollege bei Lotus werden dürfe. Mehr als 20 Jahre später und nach dem Ablaufen der Karriere des Briten, fragen sich viele: Wieso eigentlich? So überragend stark unterwegs war er doch gar nicht!? Fakt ist: Die englische Presse forderte einen Briten in einem der beiden Lotus. Senna war darüber weniger erpicht, denn nachdem er 1 und 1 zusammengezählt hatte, wusste er, dass Lotus auf Druck der Presse sich mehr auf den Briten konzentrieren könnte, als auf den Brasilianer Senna. Warwick galt zudem als aufgehender Stern am britischen Motorsporthimmel. Die Lösung: Man verpflichtete den netten, aber nicht mit überdimensionalem Talent gesegneten Johnny Dumfries.

Senna und die Teamkollegen
Senna hatte also nicht unbedingt Angst vom Talent Warwick, sondern von den Medien. Damals galt Senna nicht unbedingt als unschlagbar: Elio de Angelis, ein charmanter Italiener, der vor Roland Ratzenberger und Senna (Imola 1994) bei Testfahrten 1986 der letzte tödlich verunglückte F1-Fahrer war, zeigte Senna bei Lotus oft die Grenzen auf. Grenzen, die sonst eigentlich Senna setzte. Pat Symonds, derzeit Chefingenieur im Renault-F1-Team arbeitete schon mit vielen Stars zusammen, etwa Michael Schumacher oder Fernando Alonso, aber eben auch mit Senna. Symonds erklärt: „Senna faszinierte mich. Er hat mal auf einem Stadtkurs seinen Boliden gegen die Wand gesetzt, kam stinksauer zurück und behauptete, die Mauer sei etwas näher an die Strecke dran. Er war eine ehrliche Haut, also glaubten wir ihn und fragten bei den Streckenverantwortlichen nach: Tatsächlich kam es durch die Hitze zu millimeterkleinen Verschiebungen. Ayrton hat seinen Fahrstil millimeterweise an die Strecke angepasst – ich kam nicht mehr vom Staunen weg!“

Gerhard Berger, jahrelang Sennas Teamkollege, hält ebenfalls große Stücke auf den Brasilianer in seinem Buch "Zielgerade": „Mitte der 80er Jahre fuhr ich für Ferrari und er für Lotus. Mein Fahrer war seinem Lotus meistens überlegen, aber trotzdem konnte er es überhaupt nicht akzeptieren, dass man wegen eines unterlegenen Materials langsamer sein sollte als der andere. In seinem Kopf existierte das nicht, es gibt nur Senna, und alle anderen haben hinter ihm zu sein.“

Qualiduelle von Ayrton Senna
Ayrton Senna – Johnny Cecotto 8:2
Ayrton Senna – Stefan Johansson 2:0
Ayrton Senna – Elio de Angelis 3:13
Ayrton Senna – Johnny Dumfries 16:0
Ayrton Senna – Satoru Nakakjima 16:0
Ayrton Senna – Alain Prost 31:4
Ayrton Senna – Gerhard Berger 43:8
Ayrton Senna – Michael Andretti 13:0
Ayrton Senna – Mika Häkkinen 2:1
Ayrton Senna – Damon Hill 3:0
Gesamt: Ayrton Senna – Teamkollege 137:28

Es gibt nur wenige Fahrer, die sich dem Motorsport so leidenschaftlichen unterwarfen wie Senna. Senna verzichtete auf Familie, seine Familie war der Motorsport. Seine Ehe scheiterte in den Anfangsjahren der Formel-1, danach war er stets Single. Affären hatte sein Landsmann Nelson Piquet, nicht aber Senna. Böse Zungen, oder eben auch neidische Zungen behaupteten sogar, Senna sei homosexuell. Derweil konzentrierte sich Senna eben voll auf die Formel-1, verließ sich nicht nur auf sein schier grenzenloses Talent. Senna war eben anders. Deshalb mochten ihn auch die Massen. Sein aggressiver Fahrstil entzückte die Fans genauso, wie sein Charisma. Trotzdem muss man gestehen: Sein tödlicher Unfall hob Senna nochmals eine Stufe höher. Irgendwie ist es traurig, aber Rennfahrer mit schweren oder gar tödlichen Unfällen erhalten oft einen noch größeren Mythos, einen noch größeren Wert, eine noch größere Beliebtheit.

Sennas Anfänge
Geboren wurde Ayrton Senna da Silva am 21. März 1960 in São Paulo, Brasilien. Seine Familie war wohlhabend, was Senna überhaupt erst den Zugang zum Motorsport ermöglichte. Mit 13 Jahren fuhr er seine ersten offiziellen Kartrennen. Die Erfolge eilten rasch heran: 1977 und 1978 wurde er südamerikanischer Kartmeister, von 1978 bis 1981 wurde er dazu jeweils brasilianischer Kartmeister. Bei den Weltmeisterschaften belegte er 1979 und 1980 den 2. Platz. Wohlwissend, dass eine Motorsportkarriere in Europa leichter vorangetrieben werden kann als in Südamerika, überquerte er den Atlantik und stieg 1981 in die britische Formel-Ford ein, er holte sich wie auch 1982 in einer Klasse höher den Titel. 1983 stieg er bei West Surrey Racing in die britische Formel-3 ein und wurde neuerlich Meister (13 von 18 Rennen gewonnen!). Das brachte ihn schnell zu ersten F1-Testfahrten für Toleman, Williams und McLaren.

Endstand britische F3-Meisterschaft 1983
1. Ayrton Senna (BRA) 132 (West Surrey; Ralt Toyota)
2. Martin Brundle (GBR) 123 (Eddie Jordan; Ralt Toyota)
3. Davy Jones (GBR) 77 (Murray Taylor; Ralt VW)
4. Calvin Fish (GBR) 67 (David Price; Ralt VW)
5. Allen Berg (CDN) 32 (Trundle; Ralt VW)
6. Mario Hytten (SUI) 23 (Axxess; Ralt Toyota)
7. David Leslie (GBR) 22 (Robinson; Magnum Toyota)
8. Eric Lang (USA) 10 (Murray Taylor; Ralt VW)
9. Tony Trevor (GBR) 9 (Tony Trevor; Ralt Toyota)
10. Richard Trott (GBR) 8 (Richard Trott; Ralt Toyota)
11. Johnny Dumfries (GBR) 8 (Associated; Ralt VW)
12. David Hunt (GBR) 2 (Eddie Jordan; Ralt Toyota
13. Tim Lee-Davey (GBR) 2 (David Luff; Ralt Toyota)
14. Mika Blanchet (GBR) 1 (Tarry; March Toyota)
15. Carlton Tingling (JAM) 1 (Tingling; Ralt VW)

F1-Debüt mit Toleman
Von den 3 Teams, für die Senna Testfahrten absolvierten, hatte eigentlich nur McLaren recht wenig Interesse an Senna. Brabham wollte Senna durchaus verpflichten, aber Piquet legte Protest ein: Er fürchtete die Konkurrenz aus dem eigenen Land und so ging Senna zu Toleman. Sein erstes F1-Rennen fand in Brasilien, seinem Heimatland statt. Wegen eines Schadens am Hart-Turbolader schied er aus. In den folgenden beiden Rennen sicherte er sich Punkte, es folgten eine Nichtqualifikation beim Imola GP und ein erneuter Turboschaden in Frankreich. Und dann stand auch schon der Monaco GP an – eines der besten Rennen von Senna. Im Regen ließ er sein Talent aufblitzen und kämpfte im eigentlich eher schwächeren Toleman Hart um den Sieg. Am Ende wurde es ein 2. Platz hinter seinem späteren Rivalen Alain Prost (McLaren Porsche), aber spätestens nun war Senna bei allen akzeptiert und in der Formel-1 angekommen.

Die 3 besten Rennen von Ayrton Senna
Monaco GP 1984: Beim Monaco GP 1984 taten sich besonders 2 junge Fahrer hervor: Stefan Bellof und Ayrton Senna. Das eine Rennen steigerte den Marktwert der beiden erheblich. Der Grand Prix war verregnet, die Bedingungen in den Straßenschluchten von Monte Carlo extrem schwierig. Und trotzdem stellten Senna und Bellof alles andere in den Schatten: Phasenweise führten die beiden das Rennen an, gegen Alain Prost hatten die beiden zwar nichts mehr entgegen zu setzen, trotzdem: Spätestens nach dem Monaco GP 1984 schrieben die Teambosse der F1-Spitzenteams Senna auf die Beobachterliste.
Brasilien GP 1991: Angepeitscht von den heimischen Fans legte Ayrton Senna 1991 in Brasilien einen atemberaubenden Grand Prix hin. Im McLaren Honda war ein Sieg natürlich keine Besonderheit, die Art und Weise, wie Senna den aber nach Hause fuhr, schon. Bis weit über die Mitte des Rennens schien das Rennen für Senna problemlos zu laufen. Dann machten sich Probleme am Getriebe aber immer mehr bemerkbar. Die letzten 7 Runden schließlich, musste Senna allein im 6. Gang um den Kurs fahren! Riccardo Patrese kam im Williams Renault immer näher, doch auch der Italiener hatte Getriebeprobleme. Zu allem Überschuss kam in den letzten Runden auch noch der brasilianische Regen dazu. Senna behielt die Nerven und gewann vor Patrese.
Europa GP 1993: Der McLaren Ford, den Ayrton Senna 1993 fuhr, war dem Williams Renault eigentlich unterlegen. Trotzdem zeigte Senna immer wieder, dass er auch in einem schlechterem Auto nicht den Kopf in den Sand steckte: Immer wieder zauberte der Brasilianer mit dem McLaren Ford, speziell bei Regenwetter. Ein solches Ausnahmerennen war der Europa GP 1993, oder besser bekannt als Donington 1993. Die Wetterbedingungen waren wechselhaft und zwangen die Fahrer zu einigen Boxenstopps. Senna selbst absolvierte stolze 6 Boxenhalte! Doch Senna kontrollierte das Rennen zu jedem Zeitpunkt. Die Art und Weise, wie Senna in der 1. Runde sich Platz für Platz von Rang 5 an die Front arbeitete, ist noch heute legendär. Nicht wenige Experten stufen diese Runde als die beste in der F1-Geschichte ein.

Der Monaco GP war auch schon der Höhepunkt der Saison 1984. Es folgten zwar noch 2 weitere 3. Plätze (Großbritannien & Portugal), aber ansonsten gab es nur noch Ausfälle, mit einer Ausnahme: Rang 7 beim GP von Kanada. Aber nicht nur Ausfälle bestimmten die 2. Saisonhälfte von Senna, sondern auch ein Streit mit Teambesitzer Ted Toleman: Senna wurde vor dem Italien GP 1984 von Toleman gefeuert. Der Brasilianer unterschrieb 1985 einen Vertrag bei Lotus, obwohl er eigentlich noch einen Vertrag mit Toleman für 1985 hatte. Beim Europa GP haben sich die Wogen aber wieder geglättet und Senna kehrte zurück. Wie die Wogen geglättet wurden, blieb bis heute ein Geheimnis, Fakt ist auf jeden Fall, dass Senna sich aus dem Vertrag mit Toleman herauskaufte.

So fuhr Senna 1985 also bei Lotus und schloss damit zur Weltspitze auf. Ausgerechnet beim Heim-GP in Brasilien schied er wieder aus, aber schon beim 2. Lauf in Portugal, war er absolut bei der Spitze dabei, um nicht zu sagen er war die Spitze: Erst Pole Position, dann der Sieg! Auch bei den folgenden beiden Rennen steuerte Senna seinen Lotus Renault auf die Pole Position, fiel im Rennen jedoch jeweils aus. Senna kaschierte Senna die Schwächen seines Bolidens perfekt, in den Rennen klappte das nicht so oft, vor allem weil die Zuverlässigkeit nicht perfekt war. Es folgte zwar noch ein GP-Sieg und ein paar weitere Podestplätze, aber ernsthaft in die WM konnte er nicht eingreifen. Am Ende hat er 38 Zähler gesammelt, was WM-Rang 4 bedeutete.

Alle 41 F1-Siege von Ayrton Senna
Portugal GP 1985:
Ayrton Senna vor Michele Alboreto (Ferrari)
Belgien GP 1985: Ayrton Senna vor Nigel Mansell (Williams Honda)
Spanien GP 1986: Ayrton Senna vor Nigel Mansell (Williams Honda)
USA-Detroit 1986: Ayrton Senna vor Jacques Laffite (Ligier Renault)
Monaco GP 1987: Ayrton Senna vor Nigel Mansell (Williams Honda)
USA-Detroit 1987: Ayrton Senna vor Nelson Piquet (Williams Honda)
Imola GP 1988: Ayrton Senna vor Alain Prost (McLaren Honda)
Kanada GP 1988: Ayrton Senna vor Alain Prost (McLaren Honda)
USA-Detroit 1988: Ayrton Senna vor Alain Prost (McLaren Honda)
Großbritannien GP 1988: Ayrton Senna vor Nigel Mansell (Williams Judd)
Deutschland GP 1988: Ayrton Senna vor Alain Prost (McLaren Honda)
Ungarn GP 1988: Ayrton Senna vor Alain Prost (McLaren Honda)
Belgien GP 1988: Ayrton Senna vor Alain Prost (McLaren Honda)
Japan GP 1988: Ayrton Senna vor Alain Prost (McLaren Honda)
Imola GP 1989: Ayrton Senna vor Alain Prost (McLaren Honda)
Monaco GP 1989: Ayrton Senna vor Alain Prost (McLaren Honda)
Mexiko GP 1989: Ayrton Senna vor Riccardo Patrese (Williams Renault)
Deutschland GP 1989: Ayrton Senna vor Alain Prost (McLaren Honda)
Belgien GP 1989: Ayrton Senna vor Alain Prost (McLaren Honda)
Spanien GP 1989: Ayrton Senna vor Gerhard Berger (Ferrari)
USA GP 1990: Ayrton Senna vor Jean Alesi (Tyrrell Ford)
Monaco GP 1990: Ayrton Senna vor Jean Alesi (Tyrrell Ford)
Kanada GP 1990: Ayrton Senna vor Nelson Piquet (Benetton Ford)
Deutschland GP 1990: Ayrton Senna vor Alessandro Nannini (Benetton Ford)
Belgien GP 1990: Ayrton Senna vor Alain Prost (Ferrari)
Italien GP 1990: Ayrton Senna vor Alain Prost (Ferrari)
USA GP 1991: Ayrton Senna vor Alain Prost (Ferrari)
Brasilien GP 1991: Ayrton Senna vor Riccardo Patrese (Williams Renault)
Imola GP 1991: Ayrton Senna vor Gerhard Berger (McLaren Honda)
Monaco GP 1991: Ayrton Senna vor Nigel Mansell (Williams Renault)
Ungarn GP 1991: Ayrton Senna vor Nigel Mansell (Williams Renault)
Belgien GP 1991: Ayrton Senna vor Gerhard Berger (McLaren Honda)
Australien GP 1991: Ayrton Senna vor Nigel Mansell (Williams Renault)
Monaco GP 1992: Ayrton Senna vor Nigel Mansell (Williams Renault)
Ungarn GP 1992: Ayrton Senna vor Nigel Mansell (Williams Renault)
Italien GP 1992: Ayrton Senna vor Martin Brundle (Benetton Ford)
Brasilien GP 1993: Ayrton Senna vor Damon Hill (Williams Renault)
Europa GP 1993: Ayrton Senna vor Damon Hill (Williams Renault)
Monaco GP 1993: Ayrton Senna vor Damon Hill (Williams Renault)
Japan GP 1993: Ayrton Senna vor Alain Prost (Williams Renault)
Australien GP 1993: Ayrton Senna vor Alain Prost (Williams Renault)

3x Weltmeister mit McLaren
Auch 1986 wurde er WM-4., ebenfalls mit einem Lotus Renault, ebenfalls mit 2 Siegen, nun aber mit 55 Zählern. 2 Zähler mehr reichten 1987 schon zu Rang 3 in der Weltmeisterschaft. Senna wurde zum Favoritenschreck, konnte mit Lotus aber nie wirklich in den WM-Kampf eingreifen. Deshalb nutzte er 1988 die Chance, als er ein Angebot von McLaren bekam. Mit dem McLaren Honda saß Senna im besten Auto des Feldes. Prompt wurde er Weltmeister. Das klingt unspektakulär, doch im WM-Kampf musste er sich gegen seinen Teamkollegen Alain Prost durchsetzen. Der Franzose fuhr schon mehrere Jahre für McLaren und schon mehrere Jahre in der Formel-1. Eigentlich war er der Favorit auf den Titel. Aber nur selten war er genauso schnell wie Senna.

1989 konnte Prost Senna das Wasser wieder öfter reichen, beziehungsweise richtiger formuliert: Mehrere Defekte bei Senna verhinderten eine neuerliche Dominanz. In Japan kam es zur bereits erwähnten Kollision, in Folge Senna die WM verlor. Senna kündigte 1990 Rache an und zog seinen Plan auf durch: Er warf Prost aus dem Rennen und wurde neuerlich Weltmeister.

Auch 1991 wurde Senna Weltmeister. Aber die Stimmung bei McLaren kippte trotzdem. Senna wurde zunehmend unzufriedener. Cesare Fiorio nutzte dies und führte Verhandlungen mit Senna. Doch eine Verpflichtung Sennas durch Ferrari scheiterte, weil Fiorio selbst seinen Platz als Ferrari-Rennleiter nach teaminternen Zerwürfnissen räumen musste. Auch Williams war für 1991 an Senna dran und 1991. Sogar das Jordan-Team buhlte nach der ersten tollen Saison des Teams um die Dienste Sennas, auch wenn man wusste, dass man sich einen Star wie Senna war, niemals leisten hätte können. Eddie Jordan präsentierte aber eine pfiffige Idee: Er bot Senna im Gegenzug seiner Fahrdienste 50% seines Rennstalls an. Mit Glück hätte es 1992 also ein Senna-Team gegeben, wie auch Mitte der 90er, nach dem Tod von Ayrton, als Julian Jakobi ein Team mit dem Namen Senna in die Formel-1 hieven wollte.

EINE AUSFÜHRLICHE ZUSAMMENFASSUNG DER JAHRE 1988, 1990 UND 1991 FINDEN SICH BEI UNS IN HISTORY -> JAHRESRÜCKBLICKE

Schon 1991 war Williams eigentlich schneller als McLaren mit Senna, aber Williams konnte aus dem Speed noch nicht all zu viel machen. Anders 1992, als das Team von Frank Williams und Patrick Head mit Nigel Mansell am Steuer die WM dominierte und überzeugend Weltmeister wurde. Darunter litt natürlich auch das McLaren-Team, das zurückgefallen war: Senna wurde nur WM-4. Wegen des Rückzugs von Honda war schon lange klar, dass es 1993 kaum besser werden würde. McLaren musste auf die Ford-Cosworth-Motoren umsteigen, zunächst sogar noch auf die B-Version, denn Benetton beanspruchte die neusten Entwicklungsstufen der Aggregate. Ein Wechsel zu Williams war wegen der Sperrklausel von Prost erst 1994 möglich, also sah er sich nach neuen Optionen um: Für Penske absolvierte er einen IndyCar-Test.

F1-WM-Statistik: Ayrton Senna
13328 Führungskilometer (Rang 2 in der ewigen Bestenliste)
614 WM-Punkte (Rang 3)
161 Rennen (Rang 20)
87 Starts aus der Ersten Reihe (Rang 2)
84 angeführte Rennen
80 Podestplätze (Rang 3)
65 Pole Positions (Rang 2)
41 Siege (Rang 3)
19 Schnellste Rennrunden (Rang 11)
7 Tripples (Rang 5)
5-Mal knapp außerhalb den Punkterängen (Rang 45)
3 WM-Titel (Rang 4)
3 Disqualifikationen (Rang 5)
1 Nichtqualifikation (Rang 187)
Durchschnittliche Startposition: 3,149 (Rang 3)
Pole-Position-Quote: 40,123% (Rang 4)
Siegquote: 25,466% (Rang 10)
Durchschnittlicher Rückstand auf Pole Position: 1,662% (Rang 24)
Ausfallquote: 32,919% (Rang 66)
GP für Teams
1. McLaren 96 GP (1988-’93)
2. Lotus 48 GP (1985-’87)
3. Toleman 14 GP (1984)
4. Williams 3 GP (1994)

Senna blieb aber bei McLaren, verpflichtete sich aber zunächst nur Rennen für Rennen. Doch Senna war besser als erwartet, besonders weil es zu Beginn der Saison oft regnete. Oft konnte Senna Alain Prost im überlegenen Williams Renault die Stirn bieten, aber zum Titel reichte es nicht: Er wurde Vizemeister. Eine weitere Saison McLaren tat sich Senna nicht an, stattdessen wechselte er zu Williams, weil Prost nicht darauf achtete, die Sperrklausel auch für 1994 gültig zu halten. Bei Williams war Senna natürlich Favorit, aber der Williams Renault war nicht mehr so überlegen wie im Vorjahr oder gar 1992. Senna machte dazu auch ein paar Fehler und sorgte deshalb für 2 Ausfälle zu Beginn des Rennens. Beide Rennen nahm er von Pole Position auf sich. Als 3. Rennen stand der Imola GP an, den er ebenfalls von Pole aus begann.

Sennas tödlicher Unfall
Senna überlebte das Rennen nicht. Fast geradeaus schoss sein Auto in die Mauer, wahrscheinlich wegen eines Bruchs an der Lenkstange. Der Unfall an sich wäre zu überleben gewesen, jedoch bohrte sich ein Trümmerteil durch Sennas Helm und verpasste ihm tödliche Verletzungen. Der damalige F1-Arzt Sid Watkins berichtet in seinem Buch "Triumph und Trögdien in der Formel-1: „Im allgemeinen leide ich nicht unter Vorahnungen, doch es war schon bis dahin ein schlimmes Wochenende gewesen, und das Unglück im Training am Samstag, bei dem der Österreicher Roland Ratzenberger ums Leben gekommen war, hatte mich sehr mitgenommen. Am Sonntagmorgen hatte ich mich einigermaßen beruhigt. Ich freute mich nicht auf das Rennen – ich war froh, dass das Rennen bald zu Ende sein würde. Im Warm-Up am Sonntagmorgen gab es keinerlei Probleme. Ich hatte Senna zuletzt am Samstag nach dem Ratzenberger-Unfall im medizinischen Zentrum gesehen. Unruhe ergriff mich wieder beim Briefing der Piloten, als wir eine Gedenkminute für Roland einlegten. Ich hielt es nicht für eine gute Idee, die Fahrer, kurz bevor sie sich selbst dem tödlichen Risiko aussetzten, an den Tod eines Kollegen zu erinnern. Aber ich konnte die Entscheidung nicht beeinflussen. Alle Fahrer waren gefasst, mit Ausnahme von Ayrton Senna, dem zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden die Tränen aus den Augen flossen. Er versuchte seine Trauer irgendwie zu verbergen, doch sie siegte und er vergoss stille Tränen, die er versuchte, mit seiner Zunge aus dem Gesicht zu lecken. Ich wandte meinen Blick ab, respektierte seine Trauer. Nach dem Briefing sprach ich ihn nicht, wie sonst üblich, an.“

Nicht aus diesen Aussagen machen viele fest: Senna war in Imola 1994 in keiner geeigneten Verfassung, ein F1-Rennen abzuspulen. Um Senna und Imola 1994 ranken sich ja viele Geschichten, Aberglauben und Mythen, aber kein Fahrer war von den schweren Unfällen von Rubens Barrichello und Roland Ratzenberger mehr mitgenommen als Senna. Manche gehen sogar so weit zu behaupten, dass Senna das Rennen nie hätte antreten dürfen, dass der Unfall längst vorbestimmt war. Der Fehler an der Lenkstange konnte in den hässlichen Prozessen in den Folgejahren jedenfalls nie nachgewiesen werden. Trotzdem liegt ein technischer Defekt am Williams Renault näher, als ein Nervenversagen Sennas.

Aber soll doch Watkins weiter Stellung nehmen: „Ich musste meine Gedanken loswerden: „Ayrton, warum verzichtest du nicht auf das Rennen morgen? Warum hörst du nicht ganz auf? Was musst du beweisen? Du warst 3 Mal Weltmeister, du bist zweifellos der schnellste Fahrer. Hör auf und geh angeln.“ Er sagte nichts. Ich fuhr fort: „Ich glaube nicht, dass es das Risiko wert ist. Hör einfach auf.“ Er sah mir direkt in die Augen und sagte ganz ruhig: „Sid, es gibt bestimmte Dinge, über die wir keine Kontrolle haben. Ich kann nicht aufhören. Ich muss weitermachen.“ Das waren die letzten Worte, die er mit mir gewechselt hat.

Die Rennwagen gingen in die Aufwärmrunde. Senna hatte die Pole Position. Mario Casoni in meinem Wagen war einsatzbereit, wie auch Dr. Baccarini, der seine Infusionen, die Halskrause und die für Wiederbelebungen notwendigen Dinge griffbereit neben sich hatte. Dr. Domenico Salcito, der stellvertretende Chef der Medizintruppe in Imola, saß neben ihm. Es herrschte Funkstille. Die Boliden passierten uns. Die Wagen nahmen ihre Positionen in der Startaufstellung ein. Dann die grüne Fahne, die Ampel wechselt für 4 bis 7 Sekunden auf Rot, dann grün. Plötzlich überall gelbe Flaggen. Beim Start war Pedro Lamy mit seinem Lotus in das Heck des Benettons von JJ Lehto geknallt. Casoni raste durch die Wrackteile den anderen Rennwagen hinterher. Die Piloten der zerstörten Wagen machten einen unverletzten Eindruck, daher verfolgten wir die anderen Wagen. Allerdings waren wir überzeugt, dass das Rennen abgebrochen und wieder neu gestartet werden würde. Doch als wir durch Tosa, Aque Minerali und Rivazza fuhren, wurde uns klar, dass man nicht an einen Abbruch dachte. Wir beendeten die Runde ohne besondere Vorkommnisse und nahmen unsere Position am Rande der Strecke ein, als die führenden Wagen ihre 2. Runde absolvierten. Um die Teile an Start und Ziel aufsammeln zu können, wurde das Feld hinter einem Pace Car versammelt. Erst später erfuhr ich, dass Räder ins Publikum geflogen waren und 9 Zuschauer verletzt hatten. Nach ungefähr 5 Runden war die Piste abgeräumt.

Das Pace Car verschwand und das Rennen konnte wieder von neuen beginnen. Senna lag vorne, gefolgt von Schumacher. Wie 2 Blitze schossen sie an uns vorbei. Meine Vorahnung war wieder da. Ich drehte mich zu Casoni. „In den nächsten Minuten wird es hier ein ganz beschissenes Unglück geben.“ Der Rest des Feldes verschwand am Ende der Geraden in die Tamburellokurve. Im nächsten Moment wurden wieder rote Fahnen geschwenkt. Casoni gab Gas, und als wir uns Tamburello näherten, wusste ich irgendwie, dass Senna verunglückt war. Er saß ohnmächtig in seinem Williams. Der Arzt aus dem ersten Eingreifteam war bei ihm, hielt seinen behelmten Kopf. Zum dritten Mal an diesem verdammten Wochenende wurde wieder der Kienriemen durchgeschnitten, der Helm abgenommen. Seine Augen waren geschlossen. Er lag in tiefer Ohnmacht. Ich stellte den Atemweg sicher.

Er sah heiter aus. Ich hob seine Augenlider hoch. Seine Pupillen ließen auf eine schwerwiegende Hirnverletzung schließen. Wir hoben ihn aus dem Wagen und als wir ihn auf den Asphalt legten, seufzte er. Ich bin absolut ungläubig, doch in diesem Moment hatte ich das Gefühl, als hätte ihn seine Seele verlassen. Weitere Unterstützung traf an der Unfallstelle ein. Dr. Pezzi intubierte Senna, der außerdem noch einige Infusionen bekam. Ich konnte zwar seinen Puls fühlen, doch ich wusste, dass er seine Verletzungen nicht überleben würde. Wir riefen den Hubschrauber. Dr. Giovanni Gordini, der Anästhesist der Intensivstation im Maggiore-Hospital, kam und begleitete Senna im Hubschrauber. Meine Begleitung hätte keinen Sinn gemacht. Ich konnte nichts mehr tun. Ich nahm Sennas Helm – seine und meine Handschuhe waren verschwunden - , um ihn im medizinischen Zentrum abzugeben. Dr. Servadei verständigte die Klinik Maggiore per Telefon über Sennas Verletzungen. Ich vervollständigte meine Ausrüstung, erfuhr vom bevorstehenden Neustart und ging zurück in den Wagen. Im Hospital war alles für Senna getan worden. Doch die Untersuchungen und Röntgenaufnahmen hatten das Ausmaß der Verletzungen deutlich gemacht. Es gab keine Hoffnung. Trotz aller Anstrengungen machten die Anzeigen für Blutdruck, Atmung und Herzschlag deutlich, dass Sennas Ende nahe war.“

Der Tod von Senna löste auf der gesamten Welt Bestürzung aus. Brasilien wurde von Tränen überflutet, ihr Idol war gestorben. Sennas Beisetzung wurde in hunderten von Ländern übertragen und rührte auch kaltgesonnenen Menschen die Tränen in die Augen. Senna wurde noch einmal gewürdigt und geliebt, während sich die Richter in Italien bereits die Williams-Verantwortlichen vorknüpften. Gegen einige Williams-Teammitglieder wie etwa Teamchef Frank Williams oder die Techniker Patrick Head und Adrian Newey wurden angeklagt, weil die Lenksäule vor dem Rennen umgebaut wurde und dies als Unfallursache gilt. Eine Technikkommission, der auch der ehemalige F1-Pilot Emanuele Pirro angehörte, stellten ein Gutachten zusammen. Richter Antonio Costanzo sprach daraufhin die Angeklagten 1997 frei. Wegen Verfahrensfehler wurde der Fall 1999 und 2004 nochmals aufgerollt. Erst 2005 war es endgültig abgeschlossen – ohne Verurteilungen.

Sein Neffe Bruno Senna musste nach Ayrtons Tod seine Karriere erstmal einstellen. Sobald er 18 war entschied er sich aber, damit wieder anzufangen. Bruno Senna marschierte in der Folge im Schnelldurchlauf durch die unteren Formel-Klassen, fuhr 2008 bei iSport International in der GP2, der 2. Liga der Formel-1, zur Vizemeisterschaft. Für 2009 ist er immer noch beim möglichen Honda-Nachfolgerteam ein heißer Kandidat.

Was wäre gewesen wenn...
...Ayrton Senna in Imola 1994 nicht verstorben wäre?
Wer wäre 1994 Weltmeister geworden?

Auf jeden Fall nicht Damon Hill, der zumindest bis ins Finale 1994 noch Titelchancen hatte und Michael Schumacher nur um einen Punkt unterlag, in einem Finale, das sowieso Diskussionen aufwirft, schließlich rettete Schumacher seinen Titel mit einer Kollision mit Hill. Hätte der Imola GP 1994 Senna nicht als Opfer gefordert, wäre die Weltmeisterschaft wohl auf einen spannenden Schlagabtausch zwischen Schumacher und Senna hinausgelaufen. Dass Senna 1994 den Titel locker gewonnen hätte, davon darf man nicht ausgehen, denn Senna hatte bis Imola schon einen gewaltigen Rückstand auf Schumacher. Zudem: Hätte der Gegner Senna in der WM geheißen, wären Szenen, wie die Sperre von 2 Rennen wegen des Überholens von Hill in der Einführungsrunde von Großbritannien, womöglich auch anders gelaufen. Der Ausgang Schumacher versus Senna bleibt offen - auf jeden Fall wäre es ein spannendes Duell gewesen, in dem auf jeden Fall die Fetzen geflogen wären! Imola 1994 kostete den F1-Fans nicht nur einen der besten und beliebtesten F1-Fahrer, sondern auch eines der besten Duelle in der Geschichte: Senna gegen Schumacher.
Wie oft wäre Senna noch Weltmeister geworden?
Schwer zu sagen, denn auch wenn er 1994 Weltmeister geworden wäre - so viele Titel hätte es danach nicht mehr gehagelt. Senna befand sich schon am Ende seiner Karriere, wäre vielleicht noch bis 1997 oder 1998 Formel-1 gefahren. Dass er dabei immer das beste Team erwischt hätte, wäre Wunschdenken, denn er selbst betrachtete Williams nur als Durchgangsstation. Als Durchgangsstation zu Ferrari. Doch bei Ferrari hätte er erstmal Aufbauarbeit betreiben müssen, so wie es Schumacher gemacht hat. Wäre Senna zu Ferrari gewechselt, wäre Schumacher 1996 nicht zu Ferrari gegangen, sondern bei Benetton geblieben oder zu McLaren Mercedes gewechselt. Selbst wenn er nach Senna nochmals zu Ferrari gegangen wäre - eine solche Ära Schumacher/Ferrari hätte es wohl nicht gegeben.
Welche Auswirkungen hätte es sonst noch gegeben?
Ganz wichtig wäre das Thema Sicherheit gewesen. Der tödliche Unfall von Ayrton Senna stürzte die Formel-1 in eine tiefe Krise. Das Idol ist gestorben, der FIA und Ecclestone wurde aufgezeigt, dass ihr Sport noch immer wahnsinnig gefährlich ist. Nach dem Tod von Senna stürzte sich die Formel-1 voller Panik in Sicherheitsbestimmungen, die es ohne den Unfalltod Sennas vielleicht nie oder erst viel später gegeben hätte. Denn der Tod von Roland Ratzenberger einen Tag zuvor im Qualifying löste weit weniger Bestürzung aus. Ob die zahlreichen neuen Sicherheitsbestimmungen also schon so schnell eingeführt worden wären, darf bezweifelt werden.

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