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Serie: Formel-1 - Amerikanische F1-Teams: 6. All American Equipe

Geschrieben von: Michael Zeitler.

Serie: Formel-1 - Amerikanische F1-Teams: 6. All American Equipe

von Michael Zeitler

Amerika ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. So überrascht es nicht, dass ausgerechnet eine Frau ein F1-Team führte.

| Charlotte (!NS!DE RAC!NG) - 2009 gibt es wieder eine weibliche Teambesitzerin: Caroline McGrory gehört jenem Konsortium an, das mit Ross Brawn an der Spitze den Honda-Rennstall übernommen hat. Damit gibt es seit Jahren wieder eine Teambesitzerin in der Formel-1. Ein historisches Erstereignis ist das nicht, oftmals hatten auch Frauen einiger Teambesitzer Teamanteile. Und eine Amerikanerin brachte 1962 sogar einen eigenen Rennstall in die Formel-1: Louise Bryden-Brown. Bevor sie Anthony Bryden-Brown (Brite mit australischen Wurzeln) heiratete, hieß sie Louise Cano und fuhr auch selbst Rennen. Im zarten Alter von 37 Jahren fuhr sie 1953 in einem Porsche in Amerika erste Rennen. Bald aber erkannte sie: Die Rolle der Teambesitzerin liegt ihr besser. Bryden-Brown begann in den 60er Jahren Fahrer bei verschiedenen Rennen einzusetzen, beispielsweise Dan Gurney in der Formel-2. Aber auch Tony Maggs meldete sie 1961 zu 2 F1-WM-Rennen in einem Lotus Climax. Resultate: Rang 13 beim Großbritannien GP, Platz 11 beim Deutschland GP. Beim USA GP wollte sie Ken Miles melden, zog die Nennung aber wieder zurück.

1962 gab sie ihrem Team auch einen Namen: Anglo American Equipe. Bryden-Brown hatte eigentlich nicht vor, sich damit bei WM-Rennen zu melden, stattdessen sollten nur einige F1-Rennen außerhalb der WM bestritten werden. Tatsächlich passierte dies, aber mit Ian Burgess schrieb sie sich auch zu 3 F1-Rennen ein, die zur Fahrermeisterschaft zählten – mit mangelnden Erfolg: Beim Großbritannien GP wurde Burgess 12., beim Deutschland GP 11. – beim Italien GP aber konnte er sich nicht einmal fürs Rennen qualifizieren. Burgess fuhr dabei in einem Rennauto, das nur die All American Equipe einsetzte, einem Aiden Cooper Climax. Hinter dem Boliden steckte die Zeichenfeder von Hugh Aiden-Jones, der in der Formel-1 unter anderem auch die Boliden für das amerikanische Scirocco-Team konstruierte und dessen Sohn erst bei March arbeitete, später in der IndyCar. . Als Basis diente ein Cooper T59 aus der Formel-Junior.

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